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Honda: Wollen mit Aston Martin ab 2026 um den F1-Titel kämpfen

Der Ehrgeiz von Aston-Besitzer Lawrence Stroll war der Grund, warum sich Honda für eine Zusammenarbeit entschied - Entsprechend hoch sind die Ziel ab 2026 gesteckt

Honda: Wollen mit Aston Martin ab 2026 um den F1-Titel kämpfen

Ab 2026 wird Honda seinen Werksmotorendeal zu Aston Martin verlegen und damit seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Red Bull beenden. Das damit verbundene Ziel ist klar definiert: "Wir wollen ab 2026 Weltmeister werden", sagt Koji Watanabe, Präsident der Honda Racing Corporation HRC.

Ursprünglich hatte Honda entschieden, sich aus der Formel 1 zurückzuziehen. Red Bull beschloss daraufhin, seine Motoren selbst zu entwickeln und sich für 2026 an Ford zu binden. Doch dann nahm Honda seine Ausstiegsentscheidung zurück und schrieb sich für die Formel-1-Saison 2026 als Motorenhersteller ein.

Auf der Suche nach einem neuen Werkspartner traten mehrere Kandidaten an Honda heran. Beeindruckt vom Ehrgeiz des Aston-Martin-Besitzers Lawrence Stroll, alle Schlüsselelemente für eine Titelherausforderung ab 2026 bereitzustellen, war die Wahl für die Japaner klar. Denn dort verfolgt man dasselbe Ziel.

"Wir wissen, dass das sehr schwierig und nicht so einfach ist", sagt Watanabe im Gespräch mit Motorsport.com. "Aber wir brauchen gute Ziele, um gemeinsam mit Aston Martin unser Bestes zu geben. Deshalb haben wir uns zusammen mit Stroll und Toshihiro Mibe (Honda-CEO; Anm. d. R.) das Ziel gesetzt, in dem Jahr die Weltmeisterschaft zu gewinnen. In Wirklichkeit ist das natürlich nicht so einfach."

Was Honda von Aston Martin überzeugte

Auf die Frage, ob die Kombination Aston Martin/Honda alle Voraussetzungen dafür mitbringt, räumt Watanabe ein: "Wahrscheinlich fehlt uns im Moment noch etwas, aber wir müssen uns einfach gegenseitig sagen, was uns fehlt."

"Aus der Sicht von Aston Martin, was auf der Honda-Seite fehlt, und auch umgekehrt. Das ist ein ehrlicher Austausch, um gemeinsam ein Spitzenteam zu werden."

Dass man das zusammen schaffen kann, davon habe Honda auch die hochmoderne Anlage von Aston in Silverstone überzeugt, die zeige, wie ernst es dem kanadischen Geschäftsmann Stroll mit der Verwirklichung seiner hochgesteckten Ziele ist.

"Nachdem wir uns als Lieferant der Antriebseinheit für 2026 registriert hatten, kontaktierten uns einige andere Teams, die an einer Zusammenarbeit mit Honda interessiert waren", verrät der HRC-Präsident. "Wir haben dann mit diesen Parteien gesprochen und eine Entscheidung getroffen", erklärt er weiter.

"Honda war sehr beeindruckt von Herrn Strolls großer Leidenschaft und seiner starken Führungsrolle in dem Vorhaben, 2026 um die Weltmeisterschaft zu kämpfen. Sie investieren eine Menge Geld, um die Fabrik in Silverstone zu errichten. Wir haben sie besucht, um die im Bau befindliche Fabrik zu besichtigen."

Zusammenarbeit erfolgreich angelaufen

"Wir haben uns mehrmals mit Martin Withmarsh und Mike Krack, also dem Management-Team, getroffen. Sie sind sehr offen, und das gesamte Team arbeitet in die gleiche Richtung, es ist ein geeintes Team. Das ist ein sehr gutes Bild für uns."

"Gleichzeitig sind sie auch der Meinung, dass Honda ein guter Partner für sie ist, um Weltmeister zu werden", betont Watanabe und skizziert die ersten Schritte der bisherigen Zusammenarbeit: "Wir haben bereits ein technisches Arbeitsteam ins Leben gerufen und auch eine Sitzung des Führungskomitees, um einige wichtige Themen zu besprechen, die wir vielleicht noch verbessern können."

Und auch Fernando Alonso ist an Bord: Vergangene Woche kündigte der zweimalige Formel-1-Weltmeister an, dass er auch in der Honda-Ära bis mindestens 2026 bei Aston Martin bleiben wird, nachdem er gesagt hatte, er sei ebenfalls von der Aussicht auf eine Zusammenarbeit zwischen Aston und Honda überzeugt.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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