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Horner: Red Bull würde E10-Kraftstoff 2022 am liebsten nicht einführen

Red-Bull-Teamchef Christian Horner spricht sich für eine Verschiebung des für 2022 geplanten E10-Kraftstoffs in der Formel 1 aus - Unterstützung von Mercedes

Horner: Red Bull würde E10-Kraftstoff 2022 am liebsten nicht einführen

In ihrem langfristigen Vorhaben, die Emissionen des Sports bis 2030 auf netto null zu reduzieren, drängt die Formel 1 darauf, die Nachhaltigkeit ihrer Kraftstoffe zu erhöhen.

Aktuell liegt der Anteil an Biokraftstoff-Komponenten, der von den Teams verwendet werden muss, bei 5,75 Prozent. Gemäß des Reglements für 2022, das ursprünglich für 2021 geplant war, wird diese Zahl auf zehn Prozent steigen.

Es gibt sogar schon Pläne, bei der Einführung der nächsten Generation von Antriebseinheiten zu 100 Prozent nachhaltige Kraftstoffe zu verwenden. Ein entsprechendes Produkt wurde den Herstellern jüngst zum Testen geschickt.

Horner würde E10-Kraftstoff gern auslassen

Allerdings treten Red Bull und Mercedes, was die Verwendung des E10-Kraftstoffs für 2022 angeht, nun auf die Bremse. Der Grund sind Überlegungen eines möglichen Entwicklungsstopps, der vor allem von Red Bull angestrebt wird, um nach dem Formel-1-Ausstieg von Honda weiterhin deren Power-Units verwenden zu können.

Im Zuge dessen erklärt Red-Bull-Teamchef Christian Horner gegenüber 'Motorsport.com': "Meine Präferenz wäre wahrscheinlich, den E10-Kraftstoff nicht einzuführen."

"Es ist eine direkte Entwicklungsanforderung für 2022. Wir würden es vorziehen, einen komplett nachhaltigen Kernkraftstoff mit einem neuen Motor einzuführen, anstatt weitere fünf Prozent basierend auf dem aktuellen Kraftstoff einzufordern."

Kommt neue Motorengeneration schon 2025?

"Ich bin mir nicht sicher, ob es eine große Botschaft ist", räumt Horner ein, "im Vergleich zu 2026 - oder auch schon 2025 - wenn es ein vollständig nachhaltiger Kraftstoff ist." Ähnlich äußert sich Toto Wolff, der sagt, Mercedes stehe der Einführung von E10 "ziemlich neutral" gegenüber, da es "nur ein kleiner Schritt" sei.

Ein Deal, die geplanten neuen Power-Units - die für den Betrieb mit zu 100 Prozent nachhaltigem Kraftstoff ausgelegt sein müssen - auf 2025 vorzuziehen, ist mit den Gesprächen über das Einfrieren der Motoren für 2022 unmittelbar verbunden. Er stößt aber noch immer auf den Widerstand seitens Renault.

Indes verrät der technische Direktor der FIA, Gilles Simon, in der jüngsten Ausgabe des Verbandsmagazins 'AUTO', dass man die vollständig nachhaltigen Kraftstoffe am liebsten schon 2023 einsatzbereit bereit hätte.

"Wir haben noch keinen vollständigen Plan, aber was ich sagen kann, ist, dass unser Ziel, auf das wir hinarbeiten, das Jahr 2023 ist", bestätigt Simon. "Es ist zwar ein bisschen zu früh, um zu sagen, dass wir im Jahr 2023 zu 100 Prozent nachhaltige Kraftstoffe verwenden werden. Aber das ist es, was wir versuchen werden zu erreichen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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