Horner: Sicherheitsstopp bei Verstappen war das einzig Logische

Max Verstappen hat in Runde 60 im Grand Prix von Österreich einen Sicherheitsstopp eingelegt, für Red-Bull-Teamchef Horner ein logischer Schritt nach dem Baku-Drama

Horner: Sicherheitsstopp bei Verstappen war das einzig Logische

Mit seinem zweiten Boxenstopp in Runde 60 hat Max Verstappen all seine Dominanz im Grand Prix von Österreich zur Schau gestellt. Der Niederländer hatte sich einen derart großen Vorsprung erarbeitet, dass er mit Red Bull auf Nummer sicher gehen konnte - eine Lektion aus Aserbaidschan.

"Warum sollten wir das Risiko eingehen?", entgegnet Teamchef Christian Horner auf den zweiten Boxenstopp angesprochen. Bei einem Vorsprung von mehr als 25 Sekunden auf den Zweitplatzierten sei ein freier Boxenstopp möglich gewesen, daher habe Red Bull diesen auch durchgeführt.

Der Hintergedanke: Noch einmal möchte das Topteam sicher geglaubte 25 Punkte nicht aufgrund eines Reifenschadens, wie in Baku, verlieren. Hinzukommt, dass Red Bull einen Schnitt im Hinterreifen von Verstappen gefunden hat.

"Wir konnten einen kleinen Schnitt sehen, der war zwar nicht signifikant, aber genug, um unsere Aufmerksamkeit zu erregen. Das einzige Risiko war der Boxenstopp selbst", weiß Horner. Verstappen hatte bis Runde 60 einen Vorsprung von 27,4 Sekunden herausgefahren, zurück auf der Strecke lag der Polster immer noch bei 7,5 Sekunden.

Den Stopp absolvierte die Mannschaft einmal mehr souverän: "Die Jungs haben einen phänomenalen Job gemacht." Die Standzeit: 2,25 Sekunden. Damit landete der Stopp im Ranking auf P3, nur Verstappens erster Stopp (2,17 Sekunden) und Gaslys Stopp (2,21 Sekunden) waren noch schneller am Sonntag.

Nach dem Sicherheitsstopp konnte Verstappen seine Pace noch einmal steigern und schließlich auf dem frischen harten Reifen die schnellste Rennrunde fahren und den Zusatzpunkt einsammeln. "Max hat einen großartigen Job gemacht, er hat seine eigene schnellste Runde verbessert."

Horner spricht von einem "risikoärmeren" Stint ins Ziel, der die Mannschaft nicht so sehr zittern ließ. "Also, ja, es war einfach das einzig Logische, das zu tun."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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