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Horner-Zukunft: Ex-Red-Bull-Teamchef bei der MotoGP in Jerez zu Gast

Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner hat die Spekulationen um seine Zukunft angeheizt: Der Brite war am vergangenen Wochenende bei der MotoGP zu Gast

Christian Horner sorgt mit Besuch bei der MotoGP für Spekulationen

Christian Horner war am Wochenende bei der MotoGP unterwegs

Foto: Getty Getty

Die motorsportliche Zukunft von Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner ist zwar weiterhin ungeklärt, doch der 52-jährige Brite hat die anhaltenden Spekulationen nun weiter angeheizt: Denn Horner war am vergangenen Wochenende gemeinsam mit Formel-1-Boss Stefano Domenicali bei der MotoGP in Jerez zu Gast.

Während des Freien Trainings am Samstag wurde der Brite unter anderem in der Werksgarage von Honda gesichtet, wo er sich angeregt mit HRC-CEO Koji Watanabe unterhielt. Das überrascht allerdings kaum: Schon während seiner Zeit in der Formel 1 pflegte Horner enge Beziehungen zur Führungsetage von Honda.

Der japanische Hersteller verhalf Red Bull in den 2020er-Jahren zu insgesamt vier Fahrertiteln mit Max Verstappen sowie zu zwei Konstrukteurstiteln für das Team. Seit seinem Rauswurf im Juli 2025 ist Zukunft von Horner jedoch ungeklärt. Dabei hat der Brite nie ein Geheimnis daraus gemacht, in die Formel 1 zurückkehren zu wollen.

Anfang dieses Jahres galt ein Einstieg bei Alpine als wahrscheinlichstes Szenario. Nun könnte jedoch auch die MotoGP eine realistische Option sein, insbesondere nach der Übernahme von Dorna Sports durch Liberty Media im vergangenen Jahr.

Christian Horner sieht "viel Potenzial" bei der MotoGP

"Ich war schon immer ein großer MotoGP-Fan, und da ich etwas Zeit habe, dachte ich, es wäre eine gute Gelegenheit, mir die Meisterschaft mal anzusehen", erklärte Horner gegenüber dem offiziellen MotoGP-Feed. "Die MotoGP hat jetzt, wie die Formel 1, neue Besitzer, und es ist toll zu sehen, wie sich die Motorräder weiterentwickelt haben."

"Ich war zuletzt 2005 bei einem MotoGP-Rennen in Estoril, das ist also schon eine Weile her. Ich denke, es ist eine sehr interessante Zeit für die MotoGP. Sie durchläuft unter neuer Führung auch eine Phase des Wandels. Deshalb wollte ich hierherkommen und mir selbst ein Bild machen."

"Es sind großartige Rennen. Es ist eine fantastische Show. Die Fahrer sind unglaublich, und die Motorräder sind unglaublich", lobte der Ex-Formel-1-Teamchef. "Erst wenn man es live sieht, merkt man, wie wahnsinnig diese Maschinen sind. Ich denke, als Sportart hat sie so viel Potenzial."

"Hoffentlich können die Leute von Liberty Media mit ihrer Formel-1-Erfahrung dieses Potenzial nutzen. Ich weiß, dass Stefano [Domenicali] sehr leidenschaftlich ist. Ich bin heute mit ihm hier. Da werden also einige Synergien entstehen."

Christian Horner vor möglichem Einstieg in der MotoGP?

Horner wäre nicht die erste Personalie, die den Wechsel von der Formel 1 in die MotoGP vollziehen würde. Das prominenteste Beispiel ist Massimo Rivola, der als ehemaliger Formel-1-Ingenieur auch in der Motorrad-Weltmeisterschaft erfolgreich Fuß gefasst hat.

Luca Marini

Christian Horner sieht bei der MotoGP aktuell "viel Potenzial"

Foto: Getty Images Europe

Zudem wird erwartet, dass die Übernahme durch Liberty Media diesen Prozess weiter beschleunigt - insbesondere im Bereich von Teambeteiligungen, weil das amerikanische Medienunternehmen zusätzliches Wertschöpfungspotenzial in der MotoGP erschließen will.

Der frühere Haas-Teamchef Günther Steiner setzt bereits auf eine solche Rendite: Er führt ein Konsortium an, das im September das KTM-Satellitenteam Tech3 übernommen hat. Ein Weg, den auch Christian Horner in naher Zukunft möglicherweise einschlagen könnte.

Im Gegensatz zur Formel 1, in der jedes Team sein eigenes Chassis und weitere gelistete Teile entwickeln muss, was erhebliche Investitionen in Infrastruktur erfordert, können unabhängige MotoGP-Teams vollständig aufgebaute Motorräder von den Herstellern erwerben und in deutlich kleinerem Maßstab operieren.

Teams und Hersteller verhandeln derzeit mit Dorna über verbesserte finanzielle Rahmenbedingungen im Zuge des nächsten kommerziellen Vertrags, der 2027 in Kraft treten soll. Dann könnte sich auch die motorsportliche Zukunft von Christian Horner entscheiden.

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