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Formel 1 Dschidda

Nico Hülkenberg: Änderungen an Strecke in Dschidda bringen nicht viel

Warum die jüngsten Modifizierungen an der Rennstrecke in Dschidda Formel-1-Fahrer Nico Hülkenberg nicht überzeugen und welche Probleme weiterhin bestehen

Hülkenberg: Änderungen an Strecke in Dschidda bringen nicht viel

Die Veranstalter des Saudi-Arabien-Grand-Prix in Dschidda haben Handlungsbedarf gesehen und den Jeddah Corniche Circuit für das Formel-1-Rennen 2023 an mehreren Stellen umgebaut. Nico Hülkenberg aber zählt zu den Fahrern, die von den Änderungen nicht überzeugt sind.

Er meint: Abgesehen von einer deutlich modifizierten Stelle sei "der Rest ziemlich gleich geblieben". Eigentlich, so erklärt der Deutsche, fühle sich in der Cockpitperspektive "nur Kurve 22" anders an.

Das ist auch die Passage, an der sich am meisten getan hat im Vergleich zum Vorjahr: Der Kurvenkomplex wurde zur Saison 2023 neu ausgerichtet, so beschreibt es der Automobil-Weltverband (FIA) in seiner Vorschau auf den Grand Prix. Demnach beginnt Kurve 22 nun zehn Meter später als bisher, die folgende Kurve 23 ist um fünf Meter versetzt.

Oder wie es Hülkenberg formuliert: "Die Stelle wurde enger gemacht, etwas verlangsamt." Und in den Freien Trainings war genau diese Kurve ein Fehlerschwerpunkt für die Fahrer, die mehrheitlich über den neuen Scheitelpunkt hinaus- und in die asphaltierte Auslaufzone hineingerutscht sind.

Veranstalter wollten den Kurs offener gestalten

Weitere Änderungen an der Strecke betreffen die Banden in den Kurven 8, 14 und 20. Zugunsten einer besseren Übersicht aus dem fahrenden Rennauto heraus, haben die Verantwortlichen den Kurs hier offener gestaltet und die Mauern zurückversetzt.

Laut Kevin Magnussen ist die Sicht für einen Formel-1-Fahrer dadurch "etwas besser" geworden. "Man sieht ein bisschen weiter zurück in den Rückspiegeln, aber immer noch nicht sehr weit." Es drehe sich um den Bereich "drei, vier Sekunden nach hinten", erklärt Magnussen. "Das ist nicht viel, aber es sollte ausreichen, um aus dem Weg zu gehen."

Im Freien Training hat das nicht immer funktioniert. Selbst Formel-1-Weltmeister Max Verstappen stand mal McLaren-Fahrer Lando Norris im Weg. Das lag aber eher an fehlender Kommunikation mit dem Team an der Boxenmauer. Passend dazu sagt Magnussen: "Wenn dich dein Ingenieur nicht informiert, kann es immer noch schwierig werden."

Trotz der Umbauten: Das Grundproblem bleibt bestehen

Denn das Grundproblem in Dschidda bleibt weiter bestehen: Der Stadtkurs ist sehr schnell, die oft nicht einsehbaren Kurven werden in rascher Folge und bei hoher Geschwindigkeit durchfahren.

"Wenn du auf einer schnellen Runde bist, schließt du unheimlich schnell auf ein langsames Auto auf", meint Hülkenberg. "Das macht es manchmal richtig schwierig in den blinden Kurven, bei all dem, was hier vor sich geht. Da musst du sehr aufmerksam sein und reagieren."

Gerade beim Rausfahren aus der Boxengasse sei Fingerspitzengefühl gefordert: "Auf der Aufwärmrunde stehst du praktisch ständig in Funkkontakt und musst die Linie immer freilassen, weil andere Autos mit hoher Geschwindigkeit vorbeifahren könnten."

Und auf einer schnellen Runde gilt es dann noch die zur Saison 2023 ebenfalls modifizierten Randsteine in Dschidda zu meistern. Laut Hülkenberg besteht zwar jetzt nicht mehr die Gefahr, dass die Autos dort aufsetzen und liegenbleiben, der Randstein bei Kurve 10 aber sei immer noch "ziemlich aggressiv". O-Ton Hülkenberg: "Mit diesen Autos fühlt sich das an, als würde man den Mount Everest besteigen!"

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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