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Hülkenberg hadert weiter mit Ausfall: War auf Dragstrip "nur noch Passagier"

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Hülkenberg hadert weiter mit Ausfall: War auf Dragstrip "nur noch Passagier"
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10.08.2019, 16:11

Die Kritik am rutschigen Dragstrip beim Formel-1-Rennen am Hockenheimring nimmt kein Ende - Nico Hülkenberg ist noch immer angefressen

Der Asphalt auf dem Dragstrip am Hockenheimring ist mehreren Fahrern beim Grand Prix von Deutschland zum Verhängnis geworden. Sobald die Fahrer von der Strecke abgekommen waren, verloren sie auf dem Asphalt der Dragster-Strecke die Kontrolle über ihre Boliden. Dementsprechend flaut auch die Kritik der Fahrer nicht ab.

Nico Hülkenberg, der in aussichtsreicher Position von der Strecke abkam und ausfiel, hat sogar Kontakt mit FIA-Rennleiter Michael Masi aufgenommen. Der Deutsche sagt: "Es war das erste, was ich am Morgen gemacht habe. Wenn wir jetzt wieder da wären, würde es anders laufen, aber das hilft jetzt auch nicht."

Masi war anfangs der Meinung, dass der Dragstrip kein großes Problem war. Hülkenberg meint, dass der Rennleiter seine Meinung geändert hat: "Man muss sich doch nur die Bilder anschauen, wie viele Beweise braucht es denn noch? Wir waren dort nur Passagiere und konnten gar nichts machen." Hülkenberg habe so etwas wie in Deutschland in seiner Karriere noch nie erlebt.

Der Rennleiter will den Gesprächsinhalt der beiden aber geheim halten. Jedoch bestätigt er, dass er nach Lösungen suchen würde, wenn er sich die Stelle vor dem Rennen jetzt noch einmal anschauen müsste. Er sagt: "Es gibt aber einen Grund, warum es zwischen Nico und mir ein Gespräch unter vier Augen war."

Leclerc will aus Fehler lernen

Ferrari-Youngster Charles Leclerc fiel ebenfalls nach einem Ausflug auf dem Dragstrip aus. Als er sein Auto verlassen hatte, geriet auch Weltmeister Lewis Hamilton von der Strecke ab. Der Brite konnte sich aber retten. Leclerc hat den Abflug des Mercedes-Fahrers nicht mit eigenen Augen gesehen.

"Ich habe ein Video von der Tribüne aus gesehen, das mich sehr überrascht hat, weil ich nicht mitbekommen habe, dass Lewis abgeflogen ist, während ich dort im Kiesbett stand", so der Monegasse. "Er muss ja gewusst haben, dass ich da stand, aber es hat in den letzten zwei Kurven geregnet und auf Slicks war es wirklich sehr schwierig. Wir konnten wirklich nicht viel tun."

Obwohl der Ferrari-Fahrer in Deutschland wichtige Punkte verloren hat, scheint er mit dem Ausfall nicht zu hadern: "Die Bedingungen waren wirklich sehr schlecht in den letzten zwei Kurven, als es wieder anfing, zu regnen. Das ist keine Entschuldigung. Ich muss daraus lernen."

Auf die Frage, ob er den Abflug nicht hätte verhindern können, antwortet er: "Ja, natürlich. Wenn du im Auto bist, willst du aber immer am Limit fahren. Niemanden war bewusst, dass es im letzten Sektor stärker regnet. Ich kam dort mit Slicks an und war überrascht, wie wenig Grip es dort im Vergleich zur vorigen Runde gab."

Sainz hat sich "dumm" gefühlt

Carlos Sainz wurde in Deutschland letztendlich Fünfter, hatte aber auch seinen Moment am Dragstrip. Der Spanier sagt: "Wir waren überrascht,wie rutschig es dort war. Ein Fahrer sieht den Asphalt und denkt: 'Da kann ich weit rauskommen, das ist kein Problem!' Ich bin absichtlich weit herausgefahren und plötzlich war es verdammt rutschig."

Charles Leclerc

Charles Leclerc hat es in Hockenheim auch erwischt

Foto: LAT

Im Radio hat sich Sainz anschließend beschwert, aber auch um seine Scham über das Manöver zu verbergen. Er sagt: "Ich habe mich dumm gefühlt. Ich hätte die Kurve problemlos bekommen können." Sainz hat aber die falsche Entscheidung getroffen und so rund 35 Sekunden verloren.

Laut Sainz ist die Frustration deshalb so groß, weil viele Fahrer nicht mit diesen Gripverhältnissen auf dem Dragstrip gerechnet hätten. "Das nächste Mal [sollte es eins geben] wissen wir es und werden die Stelle meiden", so Sainz. Jedoch sieht er auch Probleme bei der Sicherheit: Der Asphalt hat uns schneller gemacht und das ist ein Problem. Wir sollten nicht durch den Asphalt noch schneller auf eine Mauer zufahren."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Urheber André Wiegold