Imola-Streckenchef träumt von einem "legendären nationalen Triple"

Uberto Selvatico Estense will die Formel 1 von diesem Jahr an nach Imola zurückholen und schlägt ein italienisches Triple mit Monza und Mugello vor

Imola-Streckenchef träumt von einem "legendären nationalen Triple"

Nicht nur die beiden AlphaTauri-Piloten Pierre Gasly und Daniil Kwjat haben im Rahmen ihres jüngsten Testtages in Imola deutlich gemacht, wie sehr ihnen an einer Rückkehr der Formel 1 auf den italienischen Kurs gelegen wäre. Auch Streckenchef Uberto Selvatico Estense betonte erneut den Wunsch eines Comebacks.

Fotos: AlphaTauri-Test in Imola

Seit dem letzten Grand Prix im April 2006 fand im Autodromo Enzo e Dino Ferrari kein Rennen der Königsklasse mehr statt. Doch da es immer wahrscheinlicher wird, dass Mugello den Zuschlag für ein zweites Rennen in Italien nach Monza (6. September) bekommt, wächst auch bei Imola die Hoffnung auf eine Rückkehr.

"Imola hat die Formel 1 in seiner DNA und auf dieser Rennstrecke hat die Geschichte der Formel 1 stattgefunden, sie darf nicht vergessen werden und wir müssen zu Recht stolz darauf sein", sagt Selvatico Estense. Sein erklärtes Ziel sei es, "die Spitzenserie von diesem Jahr an die Rennstrecke von Imola zurückzuholen".

Das wäre nicht ein wichtiges Signal für die lokale Wirtschaft "in diesem schweren Krisenmoment", so der Streckenchef, sondern auch "die logischste und geeignetste Lösung für Formel-1-Fans aus aller Welt". Imola sei eine Strecke mit großer Medienwirksamkeit, mit Monza und Mugello könnte sie "ein legendäres nationales Triple" bilden.

 

Um diese Vision wahr werden zu lassen, habe man im April dieses Jahres begonnen, "mit den lokalen und regionalen Institutionen sowie der Formel 1 engagiert und leidenschaftlich an dieser Hypothese zu arbeiten", sagt Selvatico Estense. "Wir hoffen, dass auch die nationale Sportbehörde unsere Kandidatur unterstützen wird."

Kwjat von AlphaTauri hatte sich nach seinem Testtag in Mugello am Mittwoch öffentlich für eine Imola-Rückkehr ausgesprochen. "Die Strecke ist wirklich fantastisch zu fahren, mit einigen schönen schnellen Kurven. Ich bin der Meinung, dass sie unbedingt im Formel-1-Kalender stehen sollte", schwärmte der Russe über den Kurs.

Mit Bildmaterial von AlphaTauri.

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