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In Baku erneut den Boxenstopp verpatzt: McLaren nimmt das Equipment ins Visier

Sowohl in Monza als auch in Baku wurde Lando Norris zum Opfer eines langsamen Boxenstopps - McLaren-Teamchef Andrea Stella deutet an, wo das Problem liegt

In Baku erneut den Boxenstopp verpatzt: McLaren nimmt das Equipment ins Visier

McLaren hat noch "Verbesserungspotenzial" beim Boxenstopp

Foto: LAT Images

Erst in Monza, dann auch in Baku: Lando Norris war zum zweiten Mal in Folge von einem langsamen Boxenstopp seiner McLaren-Mannschaft betroffen. Einen direkten Zusammenhang zwischen beiden Vorfällen schließt Teamchef Andrea Stella jedoch aus.

"Nein, die Situationen waren unterschiedlich", betont der Italiener. Während es in Monza einfach nur am linken Vorderrad hakte und die Radmutter erst beim zweiten Ansetzen des Schlagschraubers endgültig befestigt war, handelte es sich in Aserbaidschan offenbar um ein völlig anderes Problem.

"Dieses Problem hatte definitiv mehr mit der Interaktion zwischen dem Operator und dem 'Gunning' [Schlagschrauber] zu tun", bleibt Stella über die genaue Ursache jedoch geheimnisvoll. "Wir wissen, dass wir aus Hardware-Sicht nicht optimal arbeiten. Das liegt nicht daran, dass wir es nicht wollten, sondern daran, dass man auf dem Weg lernt."

Stella: "Verbesserungspotenzial beim Equipment"

"Es gibt Verbesserungspotenzial beim Equipment und bei der Hardware, sowohl auf der Seite des Equipments als auch beim Auto, sodass wir das Leben unserer Boxencrew ein wenig einfacher machen können", räumt der McLaren-Teamchef nach dem Großen Preis von Aserbaidschan ein.

Ob Norris mit seinem langsamen Stopp in Baku möglicherweise ein besseres Ergebnis verloren hat? "Wir müssen noch prüfen, ob wir selbst mit dem schnellsten Boxenstopp vor einem Ferrari gewesen wären oder nicht", sagt Stella, der aber auch daran erinnert, dass der Brite die Position ohnehin auf der Strecke holen konnte.

Am Ende war es deshalb nahezu egal, ob der McLaren-Pilot schon nach dem Stopp vor den beiden Ferrari-Piloten herausgekommen wäre oder nicht. Eine Erkenntnis bleibt jedoch: "Was die Boxenstopps angeht, ist das definitiv ein Bereich, auf den wir unsere Anstrengungen bereits konzentriert haben."

"Einfluss eines Boxenstopps immer wichtiger"

"Gleichzeitig müssen wir weiter daran arbeiten, denn durch Boxenstopps ist wichtige Performance verfügbar", ergänzt Stella. "Wir haben gesehen, dass das Rennen immer enger wird, und daher wird der Einfluss eines Boxenstopps immer wichtiger."

"Für den Rest der Saison und auch mit Blick auf das Auto für nächstes Jahr gibt es daher Arbeit, sowohl bei der Durchführung des Boxenstops als auch bei der Hardware, damit ein Boxenstopp für unsere Crew unkomplizierter und natürlicher abläuft."

"Es gibt noch einige Interaktionen zwischen dem Operator und der Hardware, die aus Hardware-Sicht verbessert werden sollten", weiß der McLaren-Teamchef. Wann die ersten Verbesserungen für den Boxenstopp vorgenommen werden, ist allerdings nicht bekannt.

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