In Bildern: Die Honda-Antriebe in der Formel 1 seit 1964
Die Formel-1-Historie von Honda ist geprägt von Extremen: technische Brillanz, abrupte Rückzüge und ein Hybrid-Neustart mit Aston Martin ab 2026
Ein Zwölfzylinder-Antrieb von Honda aus der Formel 1
Foto: HRC HRC
Der japanische Automobil-Hersteller Honda pflegt eine "On-Off-Beziehung" zur Formel 1: Mal war der Konzern mit einem eigenen Werksteam in der Motorsport-"Königsklasse" vertreten, mal nur als Antriebshersteller, mal gar nicht. 2026 startet Honda neu durch: Als exklusiver Antriebspartner von Aston Martin gibt die Marke ihr Formel-1-Comeback.
Den neuen 1,5-Liter-V6-Turbo-Hybridantrieb RA626H hat Honda kürzlich offiziell vorgestellt. Doch angefangen hat einst alles mit dem V12-Saugmotor RA271E. Unsere Fotostrecke zeichnet die Honda-Entwicklung von den 1960er-Jahren bis in die Formel-1-Neuzeit nach.
Der Blick zurück in die Honda-Vergangenheit ist bemerkenswert: Wiederholt ist Honda in der Formel 1 erfolgreich unterwegs, zieht sich dann jedoch plötzlich zurück, nur um wenig später erneut an den Start zu gehen.
Honda-Sternstunden mit Williams und McLaren
Die größten Sternstunden erlebt der japanische Konzern in den 1980er- und 1990er-Jahren als Antriebspartner von Williams und McLaren: Die britischen Traditionsteams erzielen mit Honda-Power reihenweise Siege und WM-Titel. Formel-1-Legende Ayrton Senna etwa wird ausschließlich mit Honda-Antrieben Weltmeister.
Den vielleicht größten Erfolg aber verpasst Honda: Der Hersteller schließt Ende 2008 im Zuge der Weltwirtschaftskrise sein Formel-1-Werksteam und verkauft für ein symbolisches Pfund an Teamchef Ross Brawn - nicht ahnend, dass die Mannschaft den entscheidenden technischen Kniff gefunden hat, um damit die Formel-1-Saison 2009 zu bestimmen. Nicht Honda wird also 2009 Weltmeister, sondern Brawn GP - mit Mercedes-Motoren.
Und es bleibt holprig für Honda in der Formel 1: Der Wiedereinstieg 2015 mit McLaren misslingt, das Honda-Image leidet unter anhaltenden technischen Problemen und Funksprüchen wie "GP2-Engine" von Fernando Alonso. Erst nach dem Wechsel ins Red-Bull-Lager steigt die Formkurve spürbar an - bis hin zum WM-Titelgewinn mit Max Verstappen 2021.
Immer wieder unterschiedliche Antriebskonzepte
Auf dem Weg in die Formel-1-Neuzeit hat Honda die unterschiedlichsten Motorenkonzepte eingesetzt: Auf den V12-Saugmotor der frühen Jahre folgte ein V6-Turbomotor, der wiederum von einem V10-Saugmotor abgelöst wurde. Als dessen Nachfolger setzte Honda auf einen V12-Antrieb, ehe Zehn- und später Achtzylinder vorgeschrieben wurden. Seit 2015 bringt Honda 1,5-Liter-V6-Turbo-Hybridantriebe an den Start.
In unserer Fotostrecke sind genau diese Antriebe und damit der Wandel des Antriebsformats in der Formel 1 zu sehen.
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