In Rotation mit Spa-Francorchamps: Barcelona bleibt im Formel-1-Kalender
Barcelona wird bis 2032 im Formel-1-Kalender bleien, sich aber einen Slot mit dem Grand Prix in Belgien teilen - Für 2027 damit noch ein Rennplatz offen
Barcelona wird künftig alle zwei Jahre von der Formel 1 besucht werden
Foto: LAT Images
Barcelona hat seinen auslaufenden Vertrag mit der Formel 1 verlängert und bleibt damit auch über die Saison 2026 hinaus Teil des Kalenders der Königsklasse. Allerdings wird die spanische Rennstrecke nicht mehr jedes Jahr von der Formel 1 besucht werden, sondern im Wechsel mit Spa-Francorchamps ein Rennen austragen.
Während Belgien in ungeraden Jahren zum Zug kommen wird, richtet Barcelona in den Jahren 2028, 2030 und 2032 ein Rennen aus - so lange läuft der neue Vertrag mit der Rennstrecke in Katalonien. Der Event wird dann als "Barcelona-Catalunya Grand Prix" durchgeführt werden - und das auch schon 2026, wo das Rennen für den 14. Juni angesetzt ist (zum Formel-1-Kalender 2026).
"Wir begrüßen die Verlängerung des Formel-1-Grand-Prix in Katalonien bis mindestens 2032", sagt Streckenchef Pol Gilbert. "Wir möchten der Formel 1 unseren Dank für das Vertrauen aussprechen, das sie dem Circuit de Barcelona-Catalunya und der Region über all die Jahre entgegengebracht hat."
"Diese Verlängerung ist das Ergebnis einer starken Beziehung und engen Zusammenarbeit und stellt einen sehr wichtigen Schritt dar, um Katalonien weiter als festen Bestandteil des internationalen Kalenders zu festigen", so Gilbert weiter.
"Die Formel 1 generiert pro Austragung eine wirtschaftliche Wirkung von mehr als 300 Millionen Euro, aber vor allem ist sie ein strategisches Ereignis, das hilft, Katalonien weltweit als ein Land zu präsentieren, das in der Lage ist, sportliche Wettbewerbe auf Spitzenniveau auszurichten."
Formel-1-Boss Stefano Domenicali: "Barcelona ist eine unglaubliche Stadt, und die Formel-1-Fans dort empfangen uns immer mit solcher Leidenschaft. Daher freue ich mich sehr, dass wir auch in den kommenden Jahren auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya fahren werden."
"Das Team hat massiv in die Strecke investiert und in den letzten Jahren fantastische Fan-Festivals veranstaltet. Wir sind gespannt, wie sie das Erlebnis sowohl für die Besucher an der Strecke als auch für die Stadt insgesamt weiterentwickeln", sagt der Italiener.
Ein Slot für 2027 noch frei
Barcelona ist seit 1991 Teil des Formel-1-Kalenders und hat in den vergangenen Jahren einige Investitionen in die Rennstrecke geleistet, darunter der Bau des "Circuit Rooftop" - eines neuen Hospitality-Bereichs mit Blick auf die Kurven 9, 10 und 11 sowie den Eingang zur Zielgeraden - sowie die Installation von Solarpaneelen auf dem gesamten Gelände.
Vor einigen Jahren wurde auch Kurve 10 komplett neugestaltet.
2026 zieht der Große Preis von Spanien jedoch um nach Madrid, wo mit dem Madring eine völlig neue Stadtstrecke konzipiert wurde. Trotzdem hat es Barcelona geschafft, sich im Formel-1-Kalender zu halten.
Damit läuft von den aktuellen Strecken nur noch ein Vertrag aus: Zandvoort hat aber bereits angekündigt, seinen Vertrag nicht mehr zu verlängern, sodass 2026 vorerst der letzte Grand Prix dort stattfinden wird.
Für 2027 sind damit zwei von 24 Plätzen vakant, wobei bereits bekannt ist, dass der Große Preis von Portugal in Portimao eine Rückkehr feiern wird.
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