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Ingenieur erklärt: Warum Ferrari im Qualifying so viele Schwierigkeiten hat

Ferrari hat in den letzten drei Rennen eine enttäuschende Leistung im Qualifying hingelegt: Ingenieur Matteo Togninalli verrät, wo das Hauptproblem zu suchen ist

Ingenieur erklärt: Warum Ferrari im Qualifying so viele Schwierigkeiten hat

Ferrari hat im Qualifying offenbar ein Reifenproblem

Foto: circuitpics.de circuitpics.de

Schon vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi steht fest, dass Ferrari den vierten Platz in der Konstrukteurs-WM sicher hat. Die Scuderia hatte zuletzt große Performance-Probleme - und zwar nicht nur im Rennen, sondern vor allem im Qualifying.

Hamilton schaffte es bei den letzten drei Rennen nicht in die Top 10, in Las Vegas und Katar schied er sogar schon im ersten Teil der Qualifikation aus. Ein guter Grund für die Italiener, den Schwierigkeiten auf den Grund zu gehen und nach Lösungen zu suchen.

"Natürlich verbringen wir sehr viel Zeit damit, denn wie ich intern sage: 90 Prozent der Arbeit in diesem Jahr werden im Qualifying erledigt", gibt Matteo Togninalli, Leiter der Streckenabteilung bei Ferrari, zu. "Wenn man sich das anschaut: Wer vorne startet, beendet das Rennen vorne."

"Wer hinten startet, es sei denn, man macht etwas ganz anderes, was nur funktioniert, wenn man Letzter ist, hat es extrem schwer, zu überholen." In Las Vegas kämpfte sich Hamilton auf den zehnten Platz nach vorne, ehe er von der Disqualifikation der McLaren-Piloten profitierte.

Ferrari-Ingenieur sieht Reifen als größtes Problem

Warum Ferrari im Qualifying strauchelt? "Ich denke also, Punkt Nummer eins: Die Reifen sind dieses Jahr extrem empfindlich in einer einzelnen Runde", erklärt Togninalli und erinnert an Verstappen in Brasilien: Der Red-Bull-Pilot war im Sprint-Qualifying vorne und landete im Qualifying für das Rennen nur auf dem 16. Platz.

"Man kann also nur rund zwei bis drei Zehntel durch die Vorbereitung der Reifen im Qualifying gewinnen", meint der erfahrene Ingenieur. "Darauf haben wir unseren Fokus gelegt. Ich denke, hier haben wir uns verbessert." Allerdings habe es einige unglückliche Situationen gegeben.

Togninalli erinnert vor allem an das missglückte Las-Vegas-Qualifying von Hamilton: "Das war unser Fehler, am Ende haben wir den Poller erwischt, ja. Wenn man sich das anschaut, sind es einzelne Situationen." Auch der neunte Startplatz von Leclerc spiegelte nicht die eigentliche Performance wider.

"Bei Charles haben wir die letzte Runde in Q3 nicht bekommen. Ich bin sicher, wir hätten besser performen können. Wenn man das Q3-Qualifying zwei Minuten früher einfriert, war es der dritte Platz", betont der Italiener. "Also müssen wir alles zusammensetzen und versuchen, Chancen zu nutzen."

Lewis Hamilton mit gesenktem Blick im Formel-1-Fahrerlager in Katar 2025

Lewis Hamilton schied in Katar und Las Vegas jeweils in Q3 aus

Foto: Formula 1

"Und nochmal: Technisch gesehen denke ich, dass der Schlüsselfaktor die Reifen sind", ergänzt Togninalli. "Ich glaube, jeder kämpft damit. Wenn man sich das anschaut, gibt es viel Variabilität. Wir liegen alle innerhalb von zwei Zehnteln. Eine kleine Differenz macht also einen großen Unterschied."

Ferrari hat sich nicht "extrem einseitig ausgerichtet"

Je nach Strecke lagen bei manchen Qualifyings alle zehn Autos innerhalb von nur einer Zehntelsekunde. Kurios: Noch vor einigen Jahren war Ferrari im Qualifying besonders stark, wurde dafür allerdings im Rennen durchgereicht. Hat das Team zu stark in die andere Richtung entwickelt?

"Das ist eine sehr gute Frage. Wir haben uns das gefragt", gibt Togninalli zu. "Sicherlich gab es eine Zeit, in der unser Ziel war, das Renntempo zu verbessern. Ich glaube, das haben wir erreicht. Ich glaube nicht, dass wir irgendeine drastische Entscheidung getroffen haben oder technisch etwas so stark verändert haben, dass wir uns dadurch extrem einseitig ausgerichtet haben."

Der Ferrari-Ingenieur bleibt bei seinem Standpunkt, dass vor allem die Reifen eine entscheidende Rolle spielen: "Dann hängt es davon ab, wo man mit der durchschnittlichen Performance steht, ob es sichtbarer oder weniger sichtbar ist", erläutert er.

"Wenn man ein Auto hat, das vier Zehntel schneller ist als jedes andere, hat man trotzdem Variabilität, aber man ist meist unter den ersten drei", spielt Togninalli vor allem auf McLaren an. "Wenn man im Mittelfeld mit unseren sechs Autos liegt, kann man mit 50 Millisekunden Unterschied P4 oder P10 sein. Das ist, womit wir uns derzeit auseinandersetzen."

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