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"Ingenieure lieben ihn": Formel-1-Rookie Arvid Lindblad begeistert Racing Bulls

Arvid Lindblad holt beim Debüt in Australien den achten Platz: Racing-Bulls-CEO Peter Bayer verrät, warum die Ingenieure vom Formel-1-Rookie "beeindruckt" sind

Racing-Bulls-Chef Peter Bayer: Ingenieure lieben "beeindruckenden" Arvid Lindblad

Racing-Bulls-Rookie Arvid Lindblad beim Formel-1-Auftakt 2026 in Australien

Foto: AFP

Es gab in den vergangenen Jahren nur wenige Formel-1-Rookies, die bei ihrem Debüt in der Königsklasse einen derart starken Eindruck hinterlassen haben: Racing-Bulls-Pilot Arvid Lindblad fährt beim Großen Preis von Australien auf den achten Rang und sichert sich damit gleich bei seinem ersten Auftritt vier WM-Punkte.

Ein Resultat, das auch intern für spürbare Begeisterung sorgt. "Ganz ehrlich, ich freue mich so für Arvid", sagt CEO Peter Bayer im Gespräch mit Autosport, einer Schwesterplattform von Motorsport-Total.com im Motorsport Network. "Er kam mit viel Lob von Helmut."

"Und Helmut hat immer wieder gesagt: Dieser Junge ist auf dem Level von Isack Hadjar. Und er hat absolut geliefert. Die Ingenieure lieben ihn. Er ist sehr fokussiert. Er arbeitet hart. Er setzt sich hin und lernt das ganze Motor-Thema, die Schalter, die Modi."

Das sei "sehr beeindruckend" gewesen, lobt der Österreicher, der zugleich daran erinnert, dass Lindblad gerade einmal 18 Jahre alt ist. "Ich kann mich schon gar nicht mehr erinnern, wie es war, als ich 18 war", sagt der 55-Jährige mit einem Schmunzeln.

Racing Bulls findet im Rennen "bis zu zwei Sekunden"

Ganz einfach dürfte es für Lindblad allerdings nicht weitergehen, denn der Kampf im Mittelfeld dürfte in den kommenden Rennen noch einmal an Intensität gewinnen. Eine Sorge hat sich bei Racing Bulls jedoch zerstreut: Die neue Antriebseinheit von Red Bull Powertrains und Ford hat ein solides Debüt hingelegt.

"Gemeinsam [mit Red Bull] haben wir es geschafft, zumindest drei Autos ins Ziel zu bringen", erinnert Bayer an den Ausfall von Hadjar. "Und es ist komplex. Ehrlich gesagt: Wenn man den Gesprächen zwischen Renningenieuren, Power-Unit-Leuten und dem Management zuhört, passiert unglaublich viel gleichzeitig."

"Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, aber während des Rennens haben wir gerade erst herausgefunden, dass wir bis zu zwei Sekunden gewinnen können, wenn Arvid seine Art ändert, wie er die verschiedenen Modi nutzt, einsetzt und abruft", verrät der Racing-Bulls-Geschäftsführer. "Das wusste vorher niemand."

Die neue Antriebseinheit habe also durchaus noch Potenzial. "Bill Ford war ebenfalls hier und wollte über alles informiert werden, was passiert", sagt Bayer. "Ich glaube, genau das macht es einzigartig. Es ist ein Familienunternehmen mit unglaublicher Motorsport-DNA."

Lawson hatte beim Start "einfach keine Leistung"

Eine kleine Enttäuschung blieb lediglich der missglückte Start von Liam Lawson, der beinahe in einem schweren Unfall geendet wäre. "Es ist schade für Liam. Wir wissen noch nicht genau, was das Problem war - einfach keine Leistung", erklärt der Racing-Bulls-CEO.

"Ich bin ehrlich gesagt froh, dass dort nichts passiert ist, denn Startunfälle sind wahrscheinlich die Situationen, vor denen wir am meisten Angst haben", erinnert der Österreicher auch mit Blick auf die Diskussionen, die bereits vor dem Wochenende in Australien geführt wurden.

Doch selbst unabhängig vom Sicherheitsaspekt kostete Lawson der missratene Start wertvolle Positionen. Am Ende kam er beim Großen Preis von Australien nicht über den 13. Rang hinaus. "Das müssen wir uns anschauen, aber insgesamt war es ein sehr positives Wochenende."

Bayer gibt zu: "Müssen uns erst daran gewöhnen"

Mit einem abschließenden Urteil über das neue Reglement hält sich Bayer derweil noch zurück. "Es ist noch früh, aber ich habe ein paar Nachrichten von Fans bekommen, die sagten: 'Wow, was für ein Spektakel.' Besonders einige der ersten Runden und die Phase zur Rennmitte - die Zweikämpfe, die Überholmanöver."

"Es gab ein paar Momente, in denen ich dachte: 'Oh mein Gott, er wird langsamer.' Aber tatsächlich war das gar nicht so, also müssen wir uns wohl erst daran gewöhnen", räumt der Österreicher ein. Unabhängig davon sei das Rennen in Australien jedoch "eine großartige Show" gewesen.

"Ich denke, nach zwei oder drei Rennen werden wir uns alle zusammensetzen. Ich bin jedoch überzeugt, dass dieses Konzept eine Vision für den Sport ist. Jetzt ist es wieder eine ingenieurtechnische Herausforderung. Und ich bin sicher, dass wir sie meistern werden."

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