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Rückblick mit Selbstkritik: Formel-1-Fahrer Esteban Ocon über Druck, Unerfahrenheit und verpasste Chancen im Teamduell bei Force India

Interne Duelle außer Kontrolle: Esteban Ocon über seine Kollisionen

Monaco 2017: Sergio Perez (rechts) fährt am verunfallten Esteban Ocon vorbei

Foto: Getty Images

Esteban Ocon hat eingeräumt, während seiner Zeit als Teamkollege von Sergio Perez bei Force India Fehler gemacht zu haben. Ocon bestritt 2017 seine erste komplette Formel-1-Saison und wollte sich an der Seite von Perez beweisen - was mehrmals in Kollisionen der Teamkollegen mündete.

"Der Druck war groß", sagte Ocon nun im aktuellen Video Off The Grid. "Ich fuhr gegen 'Checo', einen Fahrer mit viel Erfahrung. Er war ein konstanter Punktesammler im Mittelfeld, wahrscheinlich sogar der konstanteste."

Bei Force India bestand grundsätzlich das Potenzial für starke Ergebnisse, da der VJM10 insgesamt das viertschnellste Auto im Feld war - gemessen an Rennpace und Punkteausbeute. Mehrere Zwischenfälle kosteten das Team jedoch eine beträchtliche Anzahl an Punkten.

Wiederholte Kollisionen zwischen Ocon und Perez

In Baku drängte Ocon Perez in die Mauer, als beide Fahrzeuge in den Top 5 lagen. Perez wiederum quetschte das Schwesterauto beim Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps zwischen La Source und Eau Rouge gleich zweimal in Richtung Innenmauer.

Dies führte zu deutlichen Worten eines aufgebrachten Ocon, der nach dem Rennen gegenüber den Medien sagte: "Ich weiß nicht, ob er sterben will oder so. Heute haben wir viele Punkte verloren. Wir sind ein großes Risiko eingegangen. Wir riskieren unser Leben - ohne jeden Grund."

2018 kam es erneut zum Drama, als eine Kollision zwischen beiden Force-India-Fahrern Ocon beim Start des Singapur-Grand-Prix in die Mauer schickte, wobei Perez vom Team die Schuld zugewiesen bekam.

Wie Ocon heute über diese Zwischenfälle denkt

Rückblickend ordnet Ocon diese Vorfälle jedoch seinem ungestümen Auftreten zu: "Ich habe das erste Rennen [2017] klar im Hintertreffen begonnen. Danach konnte ich aber gut aufholen. Und dann sind wir sehr eng gegeneinander gefahren."

"Es gab Momente, in denen ich Fehler gemacht habe, und es gab Momente, in denen ich nicht das Gefühl hatte, dass es unbedingt meine Schuld war. Ich war sehr jung. Ich war unerfahren. Ich wollte hart pushen und den Leuten zeigen, wozu ich fähig bin."

"Zu dieser Zeit sind wir einfach hart gefahren und wollten so gut wie möglich Rennen fahren. Und genau deshalb haben wir damals auch so viele Punkte geholt. Denn wir haben sehr gut zusammen gekämpft. Es gibt Dinge, die ich gerne geändert hätte. Spa zum Beispiel. Solche Momente hätten nicht passieren dürfen. Das hat das Team Punkte gekostet."

Bereut Ocon sein forsches Auftreten?

Ocon erklärt weiter, er habe in seinem Karriereverlauf in der Formel 1 "Fehler gemacht", und meint: "Es gab Dinge, die ich nicht hätte tun sollen. Aber genau so lernt man daraus. Wir alle machen Fehler. Entscheidend ist, wie man sie überwindet."

"So habe ich den Rennsport damals gesehen: Die Strecke war das Wichtigste. Das ist sie für mich immer noch, aber gewisse Dinge hätten auch anders laufen können. Und bei dem Respekt, den ich damals für Checo hatte - und den ich auch heute noch habe - hätte ich mir gewünscht, dass es anders gekommen wäre."

Force India greift zur Stallregie

Die Situation eskalierte so weit, dass Force India zeitweise eine Stallregie einführte, trotz einer komfortablen Position in der Konstrukteurswertung. Nach dem Belgien-Grand-Prix 2017 lag das Team mit 103 Punkten auf Rang vier der Konstrukteurswertung - hinter Red Bull (199) und vor Williams (45).

Diese Position hielt die Mannschaft bis zum Saisonfinale. "Wir haben die Saison mit einem sehr guten Ergebnis für das Team beendet", ergänzte Ocon. "Mit Platz vier. Ein Top-10-Resultat in meiner ersten vollen Saison. Das war definitiv sehr solide."

Angesichts der schwierigen finanziellen Lage konnte sich Force India kostspielige Unfälle nicht leisten. Diese Situation führte Mitte 2018 zur Übernahme des Teams durch ein Konsortium um Lawrence Stroll. Heute tritt das ehemalige Force-India-Team unter dem Namen Aston Martin an.

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