Irres Gedächtnis: F1-Pilot nennt Bestzeiten auf den Punkt
Andrea Kimi Antonelli verblüfft Timo Glock: Der junge Mercedes-Pilot kennt seine schnellsten Rundenzeiten - auf die Tausendstel genau
Mercedes-Fahrer Andrea Kimi Antonelli 2025
Foto: LAT Images
Sky-Experte Timo Glock hat Formel-1-Fahrer Andrea Kimi Antonelli beim Grand Prix von Mexiko auf die Probe gestellt: Würde sich Antonelli an seine drei schnellsten Rennrunden in der Saison 2025 erinnern?
Das war die besondere Aufgabe für Antonelli in einem Spiel mit Glock. Glock sagte: "Ich erinnere mich an ein Video mit dir aus dem vergangenen Jahr, als es um Rundenzeiten ging." Darin ist Antonelli zu sehen, wie er von Mitgliedern seines damaligen Formel-2-Teams Prema und von seinem damaligen Teamkollegen Oliver Bearman ausgefragt wird - und erstaunlich präzise Antworten liefert.
Also spricht Glock Antonelli auf seine drei schnellsten Rennrunden in der Formel 1 an und fragt: "Bei welchen Grands Prix war das?" Antonelli muss nicht lange überlegen: "Suzuka. Ich kann mich noch genau erinnern. 1:30.965 Minuten." Volltreffer!
"Als nächstes ist es mir in Spa gelungen, aber da wird es etwas schwieriger", sagt Antonelli und meint: "1:44.8 Minuten." Und auch damit liegt er richtig: Beim Grand Prix von Belgien hatte er in 1:44.861 Minuten die schnellste Rennrunde erzielt.
"Das letzte Mal ist einfach, das war erst vor wenigen Tagen - in Austin". Antonelli sagt: "1:37.575 Minuten?" und zieht am Ende fragend die Augenbrauen hoch. Glock korrigiert: 1:37.577 Minuten - Antonelli hatte sich um zwei Tausendstel vertan.
Warum sich Antonelli an die Zeiten erinnert
Glock ist trotzdem beeindruckt und fragt: "Wie um alles in der Welt kannst du dir das merken?" Antonelli erklärt: "Es ist nicht so, dass ich viel Aufwand betreibe, um mir diese Rundenzeiten zu merken. Ich denke mir nur: Rundenzeiten sind einfach sehr wichtig. Die bleiben bei mir eben immer im Hinterkopf."
Schon im Jahr zuvor hatte Bearman Antonelli eine noch schwierigere Aufgabe gestellt: "2021 sind wir zusammen in der Formel 4 gefahren." Antonelli sollte seine Qualifying-Zeiten aus zwei Einheiten in Monza nennen. Antonelli zögerte kurz, dann sagte er: "1:53.5 in Q1 und 1:52.9 in Q2." Er lag bei der ersten Rundenzeit um eine Zehntelsekunde daneben, die zweite stimmte genau.
Während seine Prema-Kollegen noch staunten, sagte Antonelli: "Kommt schon, noch eine Aufgabe. Mir gefällt das!" Also soll er seine Qualifying-Zeit aus Dschidda 2024 nennen. Er sagte: "Einfach. 1:42.4 Minuten." Bearman lachte und sagte: "Wer, du?" Und Antonelli sagte nur: "Und 1:42.2 bei dir!"
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