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Isack Hadjar: Neue Regeln haben das Racing besser gemacht

Anders als Teamkollege Max Verstappen sieht Isack Hadjar durchaus Vorteile beim neuen Reglement - Das Racing sei in diesem Jahr "besser" geworden, betont er

Isack Hadjar: Neue Regeln haben das Racing besser gemacht

Isack Hadjar findet das Racing in der Formel 1 in diesem Jahr besser

Foto: Formel 1

Nicht alle Piloten im Formel-1-Fahrerfeld haben sich bereits mit dem in diesem Jahr neuen Reglement angefreundet. Unter anderem Max Verstappen gehört zu den schärfsten Kritikern der 2026er-Regeln. Red-Bull-Teamkollege Isack Hadjar sieht die Lage dagegen deutlich entspannter.

"Ich glaube, das ist das erste Mal seit langer Zeit, dass sich zwei Autos mit identischem Tempo gegenseitig überholen können", hebt er einen für ihn positiven Punkt des neuen Reglements hervor. Denn noch in der vergangenen Saison habe es deutlich weniger Überholmanöver gegeben.

"Wenn man das vergangene Jahr betrachtet, brauchte man immer einen Vorteil von etwa sechs, sieben oder acht Zehnteln, um das vor einem fahrende Auto zu überholen. Manchmal sogar noch mehr", erinnert sich der Franzose.

Zudem habe man nach einem erfolgreichen Manöver häufig gewusst, "dass das Auto hinter einem einen niemals wieder überholen wird", so Hadjar. In den ersten Rennen der Saison 2026 gab es dagegen Duelle, bei denen die Positionen gleich mehrfach wechselten.

"Wenn überhaupt, dann macht es das Racing besser, das steht fest", urteilt Hadjar daher. Kritiker bemängeln dagegen, dass es zwar in diesem Jahr durchaus deutlich mehr Überholmanöver gebe, diese durch das neue Reglement aber lediglich künstlich herbeigeführt seien.

"Es wirkt manchmal schon ein bisschen künstlich", gesteht auch Hadjar in diesem Zusammenhang zwar, betont jedoch, dass die Situation "definitiv besser als früher" sei. Es gehe jetzt lediglich noch darum, "die richtige Balance" bei den Überholmanövern zu finden.

Übermäßig viel würde Hadjar am neuen Reglement daher auch gar nicht mehr ändern. "Einfach effizientere Batterien, das ist alles", antwortet er auf die Frage, was man noch besser machen könnte. Davon abgesehen scheint er mit der "neuen" Formel 1 bereits recht zufrieden zu sein.

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