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Formel 1 Silverstone

Ist McLaren wirklich so gut, wie es aussieht?

McLaren glänzte am Freitag in Silverstone mit guten Runden und auch Longruns, doch Andrea Stella drückt auf die Euphoriebremse

Ist McLaren wirklich so gut, wie es aussieht?

Wie echt ist die Pace von McLaren am Freitag in Silverstone (Formel 1 2024 live im Ticker) gewesen? Der britische Rennstall gab im Training zum Heimspiel in Großbritannien sowohl über eine Runde als auch bei den Longruns den Ton an, bildet sich aber nicht allzu viel auf seine gezeigte Performance ein.

"Ich denke, wir sollten nicht zu sehr auf das Klassement schauen, vor allem nicht auf das zweite", sagt Teamchef Andrea Stella nach den Plätzen eins und zwei für Lando Norris und Oscar Piastri am Freitag. Denn der drohende Regen habe die Programme der Teams durcheinandergewirbelt.

"Jeder wusste, dass der Regen kommen würde, also sind manche Fahrer wie Max [Verstappen] schon sehr früh auf neue Reifen und wenig Sprit gegangen und haben sich dann auf die Rennvorbereitungen fokussiert", erklärt der Italiener.

 

"Wir sind eher auf das normale Timing gegangen, sind also unsere Runde etwas später gefahren. Ich schaue nicht zu sehr auf das Ergebnis, aber es gibt ermutigende Anzeichen in beiden Sessions in Sachen Pace auf eine Runde und Longruns", so Stella.

0,434 Sekunden Vorsprung hatte McLaren auf die direkte Konkurrenz über eine Runde, auf dem Longrun war es etwas weniger - aber eben doch ein Vorsprung. Norris fuhr auf Mediumreifen einen starken Longrun im hohen 1:31er-Bereich. Fast zeitgleich fuhr Verstappen auf den gleichen Reifen, war dabei aber durchschnittlich eine bis zwei Zehntelsekunden pro Runde langsamer.

Norris: Gefühl im Auto wurde besser

Norris selbst bezeichnet den Freitag als "guten Start ins Wochenende", auch wenn die beiden Sessions aus seiner Sicht "nicht ganz sauber" waren. "Ich habe mich heute Morgen nicht so wohlgefühlt, aber wir haben während der Session ein paar Änderungen vorgenommen und ich bin in ein deutlich besseres Fenster gekommen, was hier ziemlich wichtig ist", sagt er.

"Wir haben gute Fortschritte gemacht. Es war ziemlich eng, die Mercedes schienen so schnell wie wir zu sein, allerdings haben sie den Motor nicht aufgedreht. Ich denke, wir sind in einer guten Position, aber wir müssen noch ein bisschen mehr finden", so Norris.

 

Teamkollege Oscar Piastri sagt ebenfalls, dass McLaren einen guten Tag hatte. "Das Auto fühlte sich ziemlich gut an, aber es gibt ein paar Dinge, die ich noch aussortieren muss. Aber alles in allem: ordentlicher Freitag", so sein Fazit.

Nur im ersten Training gab es für ihn einen kleinen Grund zur Sorge, als er in der Schlussphase ausrollte und in der Boxeneinfahrt stehenblieb. Laut Stella soll es sich um ein Problem im Benzinsystem gehandelt haben. "Aber wir haben den Fehler gefunden und ihn behoben", sagt er. "Wir sind nicht besorgt, dass er wieder auftritt. Wir verstehen, was passiert ist."

Schnellstes Auto? Stella blockt ab

Sportlich war der Australier aber durchaus angetan vom Rest des Freitags: "Es ist interessant zu sehen, was die anderen machen und ob wir unseren Vorsprung über das Wochenende halten können - das wäre gut. Ich bin aber nicht sicher, dass wir das können", so Piastri.

So weit würde Stella auch nicht gehen: "Ich würde zu erst einmal sagen, dass sich die Fahrer nicht sonderlich wohlfühlen", blockt er Fragen nach dem schnellsten Auto ab. "Wir haben ein paar Probleme. Das Bremsen für Kurve 3 ist schwierig. Es gab viele Runden, wo wir nicht um Kurve rumgekommen sind."

Zudem seien auch die Highspeed-Kurven für den MCL38 schwierig, weil das Auto dort nicht gut zu fahren sei.

"Wir haben unsere Möglichkeiten uns zu verbessern, aber generell als Paket sieht es konkurrenzfähig aus. In gewisser Weise bin ich etwas überrascht über die Rundenzeiten, aber wie gesagt, ich möchte nicht zu sehr darauf schauen. Ich möchte, dass wir uns auf uns selbst fokussieren. Unser Ziel für heute Abend ist, uns in Zusammenarbeit mit der Fabrik zu verbessern", so Stella.

Lando Norris bereit für britischen Regen

Ein Faktor dürfte im weiteren Verlauf aber auch das britische Wetter sein, das sich schon am Freitag von seiner unsteten Seite zeigte. Sollte es auch am Sonntag regnen, dann wäre Norris auf jeden Fall bereit: "Ich denke schon", lacht er.

Er fahre zumindest gerne unter beiden Bedingungen, solange es konstant eine von beiden ist. "Aber beim Heimrennen wäre einem wohl am liebsten, wenn es einfach trocken ist. Denn es sieht so aus, als seien wir in einer guten Position, und ich möchte mich nicht allzu weit davon entfernen", so der Brite.

"Aber es ist Silverstone, es ist England. Ich bin für alles bereit, aber meine Präferenz wäre, wenn es trocken bleibt."

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