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James Allison: Regeländerung 2019 tat Mercedes "ein bisschen weh"

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James Allison: Regeländerung 2019 tat Mercedes "ein bisschen weh"
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05.03.2019, 15:28

Mercedes-Technikchef James Allison spricht über die Auswirkungen des neuen Reglements für 2019 und was es den Silberpfeilen gekostet hat

Durch das neue Reglement 2019 standen alle Teams vor einem Problem: Sie mussten den verlorengegangenen Abtrieb wieder zurückgewinnen. Wem das am besten gelungen ist, der dürfte in der neuen Saison die besten Karten haben. "Wie viel die neuen Regeln den einzelnen Teams weh tun, weiß man nicht", sagt Mercedes-Technikchef James Allison. Er kann nur für die Silberpfeile sprechen: "Bei uns hat es ein bisschen weh getan", sagt er.

Wie dieses Bisschen aussieht und wie viel man im Vergleich zur Konkurrenz zurückerobern konnte, zeigt sich erst beim Auftakt in Melbourne. Laut Allison sei der Schritt zurück "recht steil" verlaufen - "aber ob er steil genug war: Wer weiß? Und wie viel hat es uns ursprünglich gekostet? Wer weiß? Das sorgt für etwas mehr Aufregung."

Vor allem der Frontflügel stand im Zentrum der Aufmerksamkeit. Von Jahr zu Jahr wurde dieser immer komplexer, um den Luftverwirbelungen Herr zu werden. Man suchte immer neue Wege, den Auswasch weiter vom Auto wegzuleiten. "Denn alles was hinter den Vorderreifen ankommt, ist für den Rest des Autos schädlich", weiß Allison. "Wenn du es weit genug vom Auto wegbringst, dann trifft es das Auto nicht mehr und man hat mehr Abtrieb."

Die Entwicklungsarbeit wurde mit dem neuen Reglement aber zunichte gemacht und alle Teams mussten praktisch von null anfangen. Viele Experten davon trotzdem aus, dass das Hinterherfahren nicht unbedingt einfach werden wird. "Ich schätze, dass die Effekte moderat sein werden - im besten Fall", meint auch Allison.

Sportchef Ross Brawn hatte zuletzt erklärt, dass man mit dem neuen Regelset zumindest die Negativspirale aufhalten konnte - ohne die Änderungen wäre es wohl schlimmer geworden. Außerdem sieht er 2019 nur als Testlauf für die umfassenden Änderungen ab 2021. "Für 2021 ist mehr Zeit, um sich ein Regelset zu überlegen, das groß und robust genug ist, um den Effekt zu erzielen, den wir suchen", stimmt auch Allison zu. "Mit etwas Glück, kann das erreicht werden."

Trotzdem lobt der Mercedes-Technikchef auch die aktuellen Versuche: "Die Regeln 2019 sind ein mutiger Versuch, einen Schritt in die richtige Richtung in der verfügbaren Zeit zu machen."

Mit Bildmaterial von LAT.

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