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James Vowles: Blieb "unsichtbar", welche Fortschritte Williams 2024 gemacht hat

Williams-Teamchef James Vowles glaubt, dass die positiven Entwicklungen des Teams in der Saison 2024 "unsichtbar geblieben" sind - Wie Williams' Zukunft aussehen kann

James Vowles: Blieb "unsichtbar", welche Fortschritte Williams' 2024 gemacht hat

Die Fortschritte von Williams waren 2024 nicht offensichtlich

Foto: LAT Images

Williams beendet die Formel-1-Saison 2024 auf dem neunten Platz der Konstrukteurswertung. Abgesehen vom Rennen in Baku, als Alex Albon und Franco Colapinto auf den Plätzen sieben und acht ins Ziel kamen, war für das Team aus Grove im vergangenen Jahr nicht viel zu holen. Dennoch glaubt Teamchef James Vowles, dass "viele der wirklich positiven Aspekte für die Welt unsichtbar" geblieben sind.

"Ich kann durch das Gebäude gehen und sehe, dass Spitzenkräfte, die Rennsiege vorweisen können, jetzt Teil unseres Teams sind", erinnert der Brite im Gespräch mit der englischsprachigen Ausgabe von Motorsport.com, einer Schwesterplattform von Motorsport-Total.com im Motorsport Network, an die zahlreichen hochkarätigen Neueinstellungen, von denen er erwartet, dass sie sich in Zukunft auszahlen werden.

Dazu gehören Technikchef Pat Fry und Design-Chef Matt Harman von Alpine, Informatik-Chefingenieur Fabrice Moncade von Ferrari und Chefingenieur Angelos Tsiaparas von Red Bull, wobei sich letzterer bereits auf die Entwicklung des FW48 konzentriert, der dem neuen technischen Reglement für 2026 entspricht.

"Ich sehe eine Veränderung in dem, was wir tun, in Bezug auf Infrastruktur, Kultur, Menschen und sogar kommerziell - es ist einfach eine andere Welt", meint Vowles, der Anfang 2023 von Mercedes zu Williams kam, und das britische Traditionsteam zurück an die Spitze der Formel 1 bringen möchte.

Ergebnisse spiegeln nicht Fortschritte wider

"Ich habe immer gesagt, dass die Reise 2023, 2024 und 2025 dauert - das sind nur Fortschritte und die Ergebnisse auf der Rennstrecke werden nicht unbedingt die wirklich großen Veränderungen widerspiegeln, die hinter den Kulissen stattfinden."

Für Williams waren die letzten Wochen in der Formel 1 besonders teuer

Williams musste in diesem Jahr einige (teure) Rückschläge verkraften

Foto: Motorsport Images

"Denke ich, dass der neunte Platz voll und ganz widerspiegelt, was wir erreicht haben? Nein", stellt Vowles klar. "Es gibt einige wirklich gute technologische Fortschritte und in Zukunft werden einige wirklich großartige Dinge auf uns zukommen. Darauf habe ich mich konzentriert."

Trotz der guten Entwicklungen im Hintergrund ist der 45-Jährige allerdings enttäuscht, die Saison 2024 nur auf dem neunten und damit vorletzten Platz der Konstrukteurswertung abzuschließen. "Ja, absolut, denn ich komme immer noch gerne zu den Rennwochenenden und hole alles heraus, und das haben wir dieses Jahr nicht."

Williams' Ergebnisse auch selbstverschuldet

"Wir wurden wirklich durch ziemlich erhebliche Verluste geschädigt", spielt der Williams-Teamchef auf die zahlreichen Unfälle im vergangenen Jahr an. "Wir wurden durch [unsere] eigenen sich ändernden Technologien geschädigt, die ein Auto hervorgebracht haben, das nicht im Gewichtslimit lag, und wir konnten der Welt einfach nicht zeigen, was wir können."

Darüber hinaus gab es nach Ansicht Vowles' im vergangenen Jahr das ein oder andere Rennen, bei dem zu sehen war, dass es Williams praktisch die ganze Zeit ins Q3 schaffen konnte. "Aber wir liefern es nicht", fasst sich der Brite an die eigene Nase. Williams verzeichnete in der letzten Saison zehn Q3-Teilnahmen (achtmal durch Albon, zweimal durch Colapinto), aber nur sechs Platzierungen in den Punkten.

"Ich werde mich daran erinnern, dass wir im Qualifying in Brasilien auf Platz zwei lagen, bevor Alex einen Unfall hatte", ergänzt der langjährige Mercedes-Strategiechef. "In Las Vegas waren wir mit Franco potenziell in Q3, bevor wir einen Unfall hatten. Ich hasse es, immer wieder auf einen Unfall zurückzukommen, aber das ist die Geschichte des Jahres."

Williams als Team gemeinsam stark

Diese Ereignisse werden zwar "immer Frustration hervorrufen, aber es wird von den positiven Nachrichten hinter den Kulissen überlagert", meint Vowles. "Die Welt wird es nur dann wirklich sehen, wenn wir uns jetzt in den Jahren 2025, 2026 und 2027 Fortschritte einfallen lassen."

"Wir müssen uns daran erinnern, dass die Pace da ist, aber wir können sie nicht so gut umsetzen. Das ist ein Team. Ich habe nie die Schuld auf einen Einzelnen geschoben", erinnert der Teamchef an den guten Zusammenhalt bei Williams. "Und das ist das Geheimnis dahinter."

"Wir brauchen alles, um gemeinsam voranzukommen", weiß Vowles. "Man braucht die Zuverlässigkeit, das Design, die Leistung, die Fahrer, die ganzheitliche Strategie, wie alles zusammenkommt, um mit der richtigen Geschwindigkeit voranzukommen."
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