James Vowles verrät: Warum der Brite zum Teamchef bei Williams wurde
James Vowles hatte "vier verschiedene Möglichkeiten auf dem Tisch" und entschied sich am Ende für Williams: Warum der aktuelle Teamchef keine Sekunde zögerte
James Vowles hat sich für die Rolle als Williams-Teamchef entschieden
Foto: LAT Images
Der aktuelle Williams-Teamchef James Vowles hat verraten, warum er sich dazu entschieden hat, einen Vertrag beim britischen Traditionsrennstall zu unterschreiben, obwohl dem 46-jährigen Briten offenbar mehrere Optionen offenstanden.
"Ende 2022 gab es tatsächlich nicht nur Williams, sondern vier verschiedene Möglichkeiten auf dem Tisch", verrät Vowles in einem Interview mit Frankie Langan. Am Ende fiel die Wahl jedoch auf das Traditionsteam. "Das war die Option, die bei mir am meisten Anklang gefunden hat."
Der heutige Teamchef war sich damals so sicher, dass "ich nach dem Treffen mit Williams innerhalb von sieben Tagen den Vertrag unterschrieben habe - was unter allen Umständen wirklich schnell ist", ergänzt der 46-Jährige. "Es hat einfach sofort gepasst."
"Es ist so eine legendäre Marke. Als ich ein Kind war, war das das Team, dem ich gefolgt bin. Ich fühle mich ihm einfach sehr verbunden", sagt Vowles. "Ich liebe die Unabhängigkeit. Ich liebe, wofür es steht. Ich liebe die Tatsache, dass [Williams] genauso viele Weltmeistertitel hat wie Mercedes."
Vowles: Nur ein Telefonat bis zum Vertragsabschluss
"Und ich liebe, dass die Investitionen dahinter ernsthaft und echt sind. Ich denke, wenn es für mich in meinem Leben eine einzige Gelegenheit gäbe, dann wäre es diese: ein solches Team mit den richtigen Investitionen wieder nach vorne zu bringen."
Vowles kam zur Saison 2023 als Teamchef zu Williams, nachdem er bereits 2009 als Chefstratege von Brawn GP tätig gewesen war und dem Team auch treu geblieben war, als es von Mercedes übernommen wurde. 2019 wurde der Brite vom Chefstrategen zum Motorsport-Strategiedirektor befördert und galt bereits als möglicher Nachfolger von Teamchef Toto Wolff.
Weil jedoch absehbar war, dass der Österreicher seine Position nicht kurzfristig räumen würde, hielt der erfahrene Formel-1-Ingenieur Ausschau nach Alternativen - und fand mit Williams die für ihn passende Perspektive. "Der Weg dorthin begann mit einem einzigen Telefonat."
"Nach diesem Anruf saßen wir innerhalb weniger Tage mit insgesamt etwa acht Personen in einem Raum. Sieben Tage später war der Vertrag unterschrieben. Das war's", erinnert sich Williams-Temchef James Vowles. "Der Rest ist Geschichte."
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