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Jenson Button: Bei McLaren war Sergio Perez nicht konstant genug

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Jenson Button: Bei McLaren war Sergio Perez nicht konstant genug
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Wenn es um die Fahrerfrage bei Racing Point geht, kann sich Ex-Formel-1-Pilot Jenson Button kaum zwischen Perez und Stroll entscheiden - Kritik und Lob für beide

Dass Gerücht über einen Wechsel von Sebastian Vettel zu Racing Point (ab 2021 Aston Martin) halt sich hartnäckig. Damit einher geht die Frage, welcher der beiden aktiven Fahrer sein Cockpit räumen müsste, sollte dieser Fall tatsächlich eintreten.

Dass Teambesitzer Lawrence Stroll seinen eigenen Sohn Lance hinauskomplimentieren würde, daran glaubte zuletzt aber selbst Sergio Perez nicht. Ex-Formel-1-Pilot Jenson Button kennt Perez noch gut aus seiner eigenen aktiven Rennzeit. 2013 fuhren beide für McLaren-Mercedes. Es war das dritte Jahr des Mexikaners in der Königsklasse.

Im Podcast 'In The Fast Lane' erinnert sich Button: "Als wir Teamkollegen waren, war er nicht der beständigste. In manchen Rennen kam er geradeso ins Ziel, und in Bahrain war er so schnell. Ich weiß nicht, ob er verstanden hat, warum er so schnell war. Aber andere Rennstrecken, die nicht zu seinem Stil passten, taten ihm wirklich weh, wie zum Beispiel Schanghai."

Button: Perez ist gereift, versteht das große Ganze

"Er hatte einen sehr ungewöhnlichen Fahrstil, der gut zu einigen Rennstrecken passte", erzählt Button weiter. "Ich weiß nicht, ob das immer noch der Fall ist, aber er ist extrem schnell, ein echter Kämpfer. Er ist als Fahrer gewachsen, er hat Vertrauen in sein Können, er versteht das große Ganze, und es ist eine lange Saison."

Im Vergleich dazu habe sich aber auch Stroll deutlich weiterentwickelt, findet der Weltmeister von 2009. Unterstützt von den Millionen seines Vaters schaffte er es 2017 in die Formel 1 und hatte lange mit dem Image des Paydrivers zu kämpfen. "Ich fühle wirklich mit Lance, denn es ist keine leichte Position", sagt Button.

"Er weiß, was die Leute von ihm halten - er ist der begabte Fahrer, dem sein Vater im Grunde genommen ein Team gekauft hat. In gewisser Weise kann man sagen, dass er viel Glück hat, aber ich glaube das überhaupt nicht." Denn eigentlich sei das eine ziemliche Bürde.

Stroll trotz Kritik ein verdienter Formel-1-Pilot

"Ich fühle mit dem Kerl, weil so viel Druck auf ihm lastet, und jeder denkt, er sei wegen seines Vaters in der Formel 1. Aber er hat es geschafft - er hat auf dem Weg in die Formel 1 alles gewonnen, er hat fantastische Ergebnisse und Fahrten gezeigt, in Barcelona wurde er Vierter, er hat Checo geschlagen, er hat einen tollen Job gemacht, und das schon viele Male", betont Button.

Jenson Button

Jenson Button lobt die Entwicklung von Lance Stroll trotz der öffentlichen Kritik

Foto: Motorsport Images

Tatsächlich wurde der Kanadier, bevor er in die Formel 1 aufstieg, sowohl in der italienischen Formel 4 (2014) als auch in der europäischen Formel 3 (2016) Meister. Sein erstes Podium in der Königsklasse erzielte der damalige Rookie beim Grand Prix von Aserbaidschan 2017, damals noch mit Williams.

Und während Stroll von Perez 2019 im teaminternen Duell klar geschlagen wurde, sieht es dieses Jahr deutlich ausgeglichener aus: Im Qualifying liegen beide gleichauf, in der WM steht Stroll bei 40 und Perez bei 32 Punkten, wobei Letzterer zwei Rennen aussetzen musste.

Laut Button hat es Stroll deshalb verdient, sein Cockpit zu behalten, auch wenn er einräumt: "Die Konstanz ist noch nicht da. Und ob er es selbst genießt oder nicht, weiß ich nicht, bei Lance ist das sehr schwer zu sagen. Aber er verdient es zu 100 Prozent, in der Formel 1 zu sein. Hatte er mehr Möglichkeiten als andere? Ja, aber ich glaube, das hat mehr Druck auf ihn ausgeübt."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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