Jost Capito: Mick Schumacher macht das "absolut brillant"

Williams-Teamchef Jost Capito schwärmt über Formel-1-Rookie Mick Schumacher und sagt ihm eine große Zukunft voraus, wenn er ein konkurrenzfähiges Auto bekommt

Jost Capito: Mick Schumacher macht das "absolut brillant"

Mit seinem Q2-Einzug beim Grand Prix der Türkei konnte Mick Schumacher jüngst ein Achtungszeichen setzen. Zwar landete der Formel-1-Rookie im Rennen selbst nach einer frühen unverschuldeten Kollision nur auf Platz 19, hatte seinen Haas-Teamkollegen Nikita Masepin aber einmal mehr deutlich im Griff.

Für seine Leistungen als Rookie im langsamsten Auto dieser Saison erntet Schumacher wiederholt großes Lob, und das nicht nur teamintern. Auch Williams-CEO und -Teamchef Jost Capito gerät im Gespräch mit RTL ins Schwärmen.

"Ich muss sagen, der Mick macht einen hervorragenden Job. Es ist sein Rookie-Jahr in der Formel 1 und wie er das managt, wie er mit dem Team umgeht, wie er das Team hinter sich bekommt, ist absolut brillant", hält Capito fest.

Und weiter: "Er ist auf jeden Fall ein Fahrer, auf den man schauen muss. Ich denke, er kann bei Ferrari auch sehr weit kommen". Dort ist Schumacher seit 2019 Teil der Nachwuchsakademie. Auch wenn der Deutsche im kommenden Jahr weiter für Haas fahren wird, sein erklärtes Fernziel ist ein Cockpit bei Ferrari.

"Er hat das Potenzial, er hat aber auch die Nervenstärke und die mentale Stärke, um das zu können", meint Capito. "Vom fahrerischen brauchen wir überhaupt nicht reden. Das hat er. Und dass er beim letzten Rennen in der Türkei ins Q2 gekommen ist, war ein super Erfolg für ihn. Und ich glaube, das wird ihn auch noch mal beflügeln."

Der Williams-Teamchef hofft, dass Schumacher in absehbarer Zukunft die Chance bekommt, sein Können in einem konkurrenzfähigen Auto unter Beweis zu stellen: "Er ist ein super netter Typ und er hat es wirklich verdient, in der Zukunft auch in einem Auto zu sein, mit dem er gewinnen kann. Davon bin ich überzeugt."

"Und wenn das ein Williams ist, dann umso besser", fügt Capito schmunzelnd hinzu. Noch ist Williams vor Haas das zweitlangsamste Auto im Feld, konnte aber seit der Übernahme und personeller Umstrukturierungen Fortschritte verzeichnen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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