Kampf mit "unscharfen Waffen": Motor-Mapping stopp Hülkenberg

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Kampf mit "unscharfen Waffen": Motor-Mapping stopp Hülkenberg
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30.03.2019, 16:41

Nico Hülkenberg musste sich frühzeitig aus dem Qualifying für den Grand Prix von Bahrain verabschieden - Das Motoren-Mapping habe ihn eingebremst

Für Renault war das Qualifying für das Formel-1-Rennen in Bahrain ein großes Desaster. Aufgrund der starken Pace in den Freien Trainings wurde Nico Hülkenberg als Kandidat für den Platz hinter den Top-Teams gehandelt. Jedoch hatte der Deutsche im Zeittraining Schwierigkeiten mit seinem Fahrzeug, weshalb er frühzeitig in Q1 ausschied. Während Daniel Ricciardo von Platz elf aus starten wird, muss sich Hülkenberg von Rang 17 aus nach vorne arbeiten.

"Meine Runden waren beide gut, ich habe beide gut durchgebracht", so die Zusammenfassung des Renault-Fahrers. "Es gab Probleme am Auto." Die Leistung habe gefehlt, weshalb Hülkenberg keine Chance gehabt habe, eine gute Rundenzeit in den Asphalt zu brennen. Das Team habe herausgefunden, dass das Motoren-Mapping ein Problem hatte und deshalb ein Sicherheitsmodus eingelegt wurde. Deshalb war es Hülkenberg nicht möglich, die volle Motorenleistung abzurufen. Es habe aber noch weitere Schwierigkeiten gegeben.

"Irgendetwas stimmte grundsätzlich nicht im Qualifying", so das verheerende Fazit des Deutschen. "Es war einfach nicht der gleiche Grip vorhanden. Ich glaube, dass etwas mechanisches hinten nicht ganz in Ordnung war. Und auch etwas, was uns langsamer auf den Geraden gemacht hat. Das war eine Mischung, mit der ich hier nicht kämpfen kann. Ich hatte unscharfe Waffen und deshalb der frühe Abgang in Q1." Hülkenberg erwarte am Renntag deshalb eine echte Mammutaufgabe in Bahrain.

Nico Hülkenberg

Hülkenberg muss sich am Sonntag von hinten durchs Feld kämpfen

"Es wird ein schwieriger Sonntag werden", prophezeit er gleich nach dem enttäuschenden Qualifying. "Ich hoffe, dass wir das Problem beheben können. Die Pace war vorher gut, aber im Mittelfeld ist alles sehr eng. Ich erwarte kein einfaches Rennen, es wird sicher kein Selbstläufer morgen." Dabei waren die Freien Trainings noch ziemlich ermutigend gewesen. Hülkenberg war am Freitag und auch noch am Samstag auf den Plätzen acht, fünf und sechs gelandet. Erst im Qualifying lief dann alles schief. Mit seiner Rundenzeit von 1:30,034 fehlten ihm nur 0,075 Sekunden an das rettende Ufer.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Urheber André Wiegold
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