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Kanada-Motor verloren? Verstappen und Red Bull fürchten Gridstrafe

Die Honda-Inspektion des Motors aus Kanada steht kurz vor dem Abschluss und verheißt nichts Gutes - Im Red-Bull-Lager macht man sich auf eine Gridstrafe gefasst

Kanada-Motor verloren? Verstappen und Red Bull fürchten Gridstrafe

Red-Bull-Pilot Max Verstappen muss sich auf möglicherweise schlechte Nachrichten aus Japan gefasst machen. Denn es wird immer wahrscheinlicher, dass Honda bestätigt, dass er eines seiner Formel-1-Aggregate verloren hat.

Der fast neue Motor war in Kanada wegen eines vermuteten Problems mit der Energierückgewinnung ausgebaut worden, um ihn im Honda-Hauptquartier in Sakura inspizieren zu lassen. Sollte er ausgemustert werden, würde das bedeuten, dass Verstappen bald eine zusätzliche Power-Unit in seinen Pool aufnehmen muss.

Denn beim Grand Prix von Spanien am vergangenen Wochenende fuhr der Niederländer bereits seinen vierten und letzten Verbrennungsmotor in dieser Saison.

Ein weiterer Motor würde automatisch eine Strafe von zehn Plätzen in der Startaufstellung nach sich ziehen. Ein solcher Rückstand könnte sich als bedeutsam erweisen, da der Kampf um Rennsiege mit McLaren immer enger wird.

Ausgelöst wurde die Situation Anfang des Monats in Montreal, als der Niederländer im zweiten Freien Training wegen eines Motorproblems vorzeitig anhalten musste.

Obwohl es sich dabei offenbar um ein ERS-Problem handelte, gab es Bedenken, dass es zu größeren Schäden am Rest der Antriebseinheit - insbesondere am Verbrennungsmotor - hätte führen können. Das veranlasste Honda dazu, den Motor aus seinem Auto auszubauen und direkt nach Japan zu fliegen.

Was darauf hindeutet, dass der Motor verloren ist

Sollte er nicht gerettet werden können, würde Verstappen ein Viertel seiner Zuteilung für dieses Jahr verlieren, weshalb er sich schon in Kanada besorgt zeigte: "Es ist wichtiger, herauszufinden, was tatsächlich passiert ist und welche Auswirkungen das für dieses Wochenende oder den Rest des Jahres haben wird."

Da das kanadische Aggregat nun schon seit mehr als zwei Wochen in Japan ist und es bisher keine positiven Nachrichten gab, wird es immer wahrscheinlicher, dass der Motor nicht mehr zu retten ist. Hätten sich bei ersten Checks keine Probleme gezeigt, wäre er bereits abgenommen worden und an Red Bull zurückgegangen.

Im Zuge der Inspektion war Red Bull am vergangenen Wochenende gezwungen, seine vierte Power-Unit einzusetzen - nur um genügend Komponenten im Pool zu haben, um in den kommenden Trainings und Rennen ohne Probleme fahren zu können.

Red-Bull-Teamchef Christian Horner erklärte: "Wir haben ihn in den Pool aufgenommen, während der Motor aus Kanada zur Inspektion nach Japan zurückgeschickt wurde."

Gridstrafe würde McLaren in die Karten spielen

Gleichzeitig deutete Horner die Möglichkeit einer Gridstrafe an, weil Red Bull wahrscheinlich schon bald auf ein fünftes Aggregat umsteigen muss: "Wir müssen abwarten, wie es sich in den kommenden Rennen entwickelt, aber ich denke, es ist unvermeidlich, dass wir irgendwann den nächsten Motor nehmen werden."

Dabei ist es Red Bull nicht fremd, Gridstrafen zu schlucken. Das Team entscheidet sich bekanntlich dafür, diese bei Rennen zu nehmen, in denen das Überholen einfacher ist - wie beim belgischen Grand Prix in Spa, der noch vor der Sommerpause ansteht.

Verstappen hat dort in den letzten beiden Saisons Gridtrafen kassiert. Im vergangenen Jahr gewann er von Startplatz sechs, während er 2022 von P14 aus den ersten Platz belegte.

Da Red Bull jedoch nicht mehr über einen solchen Leistungsvorsprung wie in der Vergangenheit verfügt, könnte es dieses Mal schwieriger werden, diese Fortschritte zu wiederholen. Eine Gridstrafe wäre also eine gute Nachricht für McLaren und Lando Norris.

Sie haben sich als Red Bulls konstantester Herausforderer erwiesen und könnten ihnen einen großen Teil der Punkte abnehmen, wenn sich ein solches Ereignis einstellen sollte.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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