Zum Hauptinhalt springen

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Für Dich empfohlen

Indy 500 Montagstraining: Crash und Gewitter - Neuer Startplatz für Mick Schumacher

IndyCar
Indy 500
Indy 500 Montagstraining: Crash und Gewitter - Neuer Startplatz für Mick Schumacher

Maulkorb für die Fahrer? Gerhard Berger sieht Entwicklung kritisch

Formel 1
Maulkorb für die Fahrer? Gerhard Berger sieht Entwicklung kritisch

Verstappen-Ausfall: Pech oder Folge harter Gangart bei 24h Nürburgring?

Langstrecke
24h Nürburgring
Verstappen-Ausfall: Pech oder Folge harter Gangart bei 24h Nürburgring?

Düstere Prognose: Deutschland in der F1 bald ohne Grand Prix und Fahrer?

Formel 1
Düstere Prognose: Deutschland in der F1 bald ohne Grand Prix und Fahrer?

Mercedes gegen McLaren: Wer landet in Kanada den nächsten Schlag?

Formel 1
Mercedes gegen McLaren: Wer landet in Kanada den nächsten Schlag?

MotoGP-Test Barcelona 2026: Die Rundenzeiten im Überblick

MotoGP
Barcelona
MotoGP-Test Barcelona 2026: Die Rundenzeiten im Überblick

MotoGP-Test Barcelona: Regen stoppt Testarbeit, Martin erneut gestürzt

MotoGP
Barcelona
MotoGP-Test Barcelona: Regen stoppt Testarbeit, Martin erneut gestürzt

Formel-1-Motoren: Warum Ford die V8-Idee "liebt"

Formel 1
Formel-1-Motoren: Warum Ford die V8-Idee "liebt"

Karriere-Bedingung: Ohne dieses Rennen tritt Lewis Hamliton nicht ab

Lewis Hamilton überrascht mit einer mutigen Ansage zu seiner Zukunft - Der Rekordweltmeister will die Formel 1 erst verlassen wenn ein großes Ziel erreicht ist

Karriere-Bedingung: Ohne dieses Rennen tritt Lewis Hamliton nicht ab

Lewis Hamilton will unbedingt in Afrika fahren

Foto: Getty Getty

Lewis Hamilton gibt ein Versprechen ab: Der siebenmalige Weltmeister will seine Karriere nicht beenden, bevor die Formel 1 ihre mittlerweile 33-jährige Abstinenz in Afrika beendet hat. Der Brite setzt sich bereits seit geraumer Zeit massiv für eine Rückkehr auf den Kontinent ein.

Seit dem Großen Preis von Südafrika 1993 hat die Formel 1 kein Rennen mehr in Afrika ausgetragen. Damals flog die Veranstaltung aus dem Kalender, weil die neuen Besitzer der Strecke in Kyalami die Anlage mit Gewinn betreiben wollten.

Damit endete eine Ära von 26 Jahren, in denen die Weltmeisterschaft mal mehr, mal weniger regelmäßig in Johannesburg gastierte. Neben Südafrika ist Marokko (1958) das einzige weitere afrikanische Land, das jemals einen Grand Prix ausgerichtet hat.

Hamilton: "Mir läuft die Zeit davon"

Besonders brisant: Während der Formel-1-Kalender mit mittlerweile 24 Rennen so prall gefüllt ist wie nie zuvor, gastiert die Serie auf jedem bewohnten Kontinent - außer in Afrika. Und noch immer ist unklar, wann sich das ändern wird.

Hamilton, inzwischen 41 Jahre alt, stellt klar: "Ich möchte den Sport nicht verlassen, ohne dass es dort einen Grand Prix gegeben hat, ohne dort gefahren zu sein. Ich liege ihnen in den Ohren: Wann ist es endlich so weit? Sie setzen bestimmte Termine fest und ich denke mir: 'Verdammt, mir läuft die Zeit davon'."

"Ich werde also noch eine Weile hierbleiben, bis das passiert. Es wäre einfach fantastisch, auch weil ich zur Hälfte Afrikaner bin", so der Ferrari-Pilot. "Ich habe familiäre Wurzeln an verschiedenen Orten dort, wie in Togo und Benin - vergangenes Jahr war ich in Benin - sowie im Senegal und in Nigeria. Ich bin sehr stolz auf diesen Teil der Welt. Ich finde, es ist der schönste Ort auf der Erde."

Die Krux mit der Grade-1-Lizenz

Der Brite betont, dass er schon lange auf eine Rückkehr drängt. Doch der Knackpunkt bleibt die Frage, welches Land tatsächlich beitreten könnte - unter Berücksichtigung aller finanziellen Anforderungen und der Notwendigkeit einer Strecke mit FIA-Grade-1-Zertifizierung.

Südafrika gilt als der offensichtlichste Kandidat, und die Gespräche über eine Rückkehr laufen ständig. Am konkretesten waren diese wohl für das Jahr 2024, doch die Pläne zerschlugen sich nach Vorwürfen, das Land habe Russland nach der Invasion in der Ukraine mit Waffen beliefert.

Mitte 2025 keimten neue Spekulationen auf, als Pläne für ein Upgrade von Kyalami auf Grade 1 innerhalb von drei Jahren genehmigt wurden. Trotz der Einstufung als "entscheidender Moment" befindet sich die offizielle Rückkehr nach einem chaotischen Bieterverfahren gegen ein potenzielles Projekt in Kapstadt noch in der Anfangsphase.

Ruanda als Alternative?

Eine weitere Option könnte Ruanda sein. Regierungsvertreter trafen sich 2024 mit den Formel-1-Bossen und kündigten offiziell ein Gebot an, doch die langwierigen Gespräche sind seither abgekühlt. Anfang 2025 warnte sogar die Demokratische Republik Kongo die Formel 1 vor einem Rennen in Ruanda, begründet durch die Konflikte in der Region.

Hamilton fügt hinzu: "Ich schätze, ich kämpfe seit sechs, vielleicht sieben Jahren im Hintergrund für einen Grand Prix - eigentlich sogar schon länger. Ich sitze mit den Stakeholdern zusammen und stelle ihnen die Frage: Warum sind wir nicht in Afrika? Wir sind auf jedem anderen Kontinent, warum nicht dort? Ich weiß, dass sie es wirklich versuchen. Ich glaube, sie haben sich einige verschiedene Länder angesehen."

"Am besten gefallen hat es mir bisher in Kenia - ich glaube zwar nicht, dass wir dort einen Grand Prix haben werden, aber besonders Ruanda war spektakulär. Das sind zwei Orte, an denen ich mir vorstellen könnte zu leben. Und Südafrika. Ich denke, das wären gute Orte, an die wir potenziell gehen könnten."

Domenicali bremst: Nicht vor 2029

Das Thema kam erst im vergangenen Monat bei einer Medienrunde mit Formel-1-CEO Stefano Domenicali zur Sprache, als er nach neuen Ländern im Kalender gefragt wurde.

"Sollte das der Fall sein, dann nicht kurzfristig, denn der Aufbau von Null erfordert Zeit", bremste der Italiener. "Ich würde sagen, solche Dinge können nach 2029 passieren, weil wir dann auslaufende Verträge haben. Es ist eine sich entwickelnde Situation."

Domenicali sieht die Formel 1 in einer Luxusposition: "Es ist sehr positiv, weil wir ein 'Qualitätsproblem' haben - wir können entscheiden, wo wir hinwollen. Natürlich liegt der Fokus darauf, die richtige Entscheidung zu treffen, denn wir wollen die Anzahl der Rennen nicht weiter erhöhen. Wir müssen daran arbeiten, aber vor 2029 sehe ich das nicht passieren."

Auch wenn die Formel 1 derzeit keinen Lauf in Afrika hat, ist der Kontinent im Motorsport präsent: Die Safari-Rallye in Kenia ist ein historisches Event der Rallye-WM WRC, während die Formel E 2023 ein Rennen in Kapstadt austrug.

Vorheriger Artikel Warum George Russell eine "gute Chance" auf den WM-Titel 2026 sieht
Nächster Artikel Vor Audi-Debüt: Für Hülkenberg hat "steile Lernkurve" Priorität

Aktuelle News