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Formel 1
Katar kämpft um Grand Prix: "Ist seit mehreren Monaten sicher"
Noch immer steht nicht fest, ob die Formel 1 in diesem Jahr in Katar und Abu Dhabi fahren wird - In Katar selbst betont man, dass das Rennen stattfinden könne

Ruben Zimmermann
Bearbeitet: 03.09.2026, 08:17
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In Katar hat man die Hoffnung auf einen Grand Prix 2026 noch nicht aufgegeben
Foto: LAT Images
Fährt die Formel 1 in diesem Jahr noch in Katar und Abu Dhabi oder nicht? In den kommenden Wochen soll es dazu eine Entscheidung geben, und wenn es nach Katar selbst geht, dann soll die Königsklasse im November wie geplant in das Emirat reisen.
"Der Plan ist, das Rennen auszutragen", sagt Abdulrahman bin Abdullatif Al Mannai, Präsident von Katars nationalem Motorsportverband QMMF und des Lusail International Circuit. Er betont: "Wir sind voll einsatzbereit und bereiten uns auf die MotoGP vor, und das Gleiche gilt für unsere Gespräche mit der Formel 1."
Die MotoGP soll planmäßig am 8. November in Katar fahren, die Formel 1 nur drei Wochen später. Allerdings ist die Situation in der Region weiterhin problematisch. Iran und die USA haben ihren Konflikt noch immer nicht beigelegt, weshalb es immer wieder zu Raketenbeschuss kommt.
Zwar betont Al Mannai: "Katar ist seit mehreren Monaten sicher. Unser Flughafen läuft zu 100 Prozent, insbesondere was Transitflüge zwischen Asien und Europa betrifft. Wenn Sie nach Katar kommen, werden Sie sehen, dass bei uns wieder Normalität eingekehrt ist."
Allerdings griff Iran beispielsweise laut eigenen Angaben erst in dieser Woche US-Ziele in Kuwait, Jordanien und Bahrain an. Katar selbst war zwar in der Tat nicht betroffen, doch auch Al Mannai gesteht: "Natürlich lässt sich manches nicht vorhersehen. Es ist schwierig. Wir wissen nicht, was passieren wird."
"Von unserer Seite aus können wir die Vorbereitungen nicht stoppen. Wir müssen bereit sein. Wir gehen Schritt für Schritt vor, um die Lage zu beobachten und zu bewerten. Aber im Moment ist alles in Ordnung. Alles bleibt wie geplant", betont er.
"Es wird davon abhängen, was in den kommenden zwei Monaten oder so passiert", erklärt er. Das Problem ist allerdings, dass der Formel 1 nicht mehr so viel Zeit bleibt, um eine Entscheidung zu treffen. Denn die Rennen in Katar und Abu Dhabi brauchen eine gewisse Vorlaufzeit.
"Aus logistischen Gründen müssen wir alle gemeinsam bis September eine Entscheidung treffen", erklärte Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur jüngst. Der zeitliche Faktor könnte daher aktuell eher gegen als für Katar sprechen.
Sollten die beiden Rennen in Katar und Abu Dhabi am Saisonende nicht stattfinden können, steht als Ersatz aktuell ein Saisonfinale in Imola im Raum.
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