Kehrtwende bei Entwicklung und Einsatz von Vorjahresmotoren?

Der Autmobil-Weltverband (FIA) arbeitet darauf hin, in der Formel-1-Saison 2016 Entwicklungen am Antriebsstrang zuzulassen.

Das wurde auf einem Treffen der Hersteller in Genf beschlossen.

Sollte die Entwicklung während der Rennsaison freigegeben werden, würden davon vor allem Honda und Renault profitieren. Beide Hersteller liegen technisch teilweise deutlich hinter der Konkurrenz zurück.

Bei ihrem Treffen haben sich die Hersteller auch darauf verständigt, mehr als eine Spezifikation von Antriebssträngen einsetzen zu können. Das ermöglicht beispielsweise den Einsatz von Vorjahresmotoren, wie sie Manor 2015 verwendet.

Letzteres spielt möglicherweise Red Bull und Toro Rosso in die Karten, um weiterhin in der Formel 1 antreten zu können.

Verbindlich sind diese Beschlüsse aber noch nicht. Denn erst müssen sie noch von der Formel-1-Kommission abgesegnet und dann noch dem FIA-Weltrat zur Ratifizierung vorgelegt werden.

Die bisher für 2016 verabschiedeten Regeln sehen vor, dass die Antriebsstränge am 28. Februar homologiert werden und dass anschließend keine Entwicklung mehr stattfinden darf.

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