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Kein Schnellschuss der FIA: Strafmaß bei Tracklimits bleibt vorerst gleich

Nach dem hitzigen Rennen in Spielberg gab es in der Silverstone-Fahrerbesprechung einiges zu diskutieren: Ein Thema blieb aber überraschend außen vor

Kein Schnellschuss der FIA: Strafmaß bei Tracklimits bleibt vorerst gleich

Die Aufregung in der Formel 1 war groß nach dem Zwist von Spielberg, nicht nur bei den Beteiligten Lando Norris und Max Verstappen, vor allem in puncto Tracklimits auch bei ihren Fahrerkollegen: Denn die Fünf-Sekunden-Strafe für den McLaren-Fahrer hielten die meisten Piloten im Fahrerlager für völlig überzogen.

Norris selbst bekräftigte anschließend die Befürchtungen: "Diese Dinge werden die Leute davon abhalten, Rennen zu fahren. Wenn man nicht will, dass wir racen, und dass ich nicht mehr versuche zu überholen, sodass wir ein langweiligen Rennen haben, dann kann man diese Regeln haben", so der Appell des Briten.

Die Angelegenheit wurde am Freitag deshalb auch in der Fahrerbesprechung vor dem Grand Prix in Silverstone auf den Tisch gebracht, wobei Norris von vielen Piloten weitere Rückendeckung in der Thematik erhielt: Einen Fehler machen und dadurch von der Strecke abkommen, das dürfe keine Strafen nach sich ziehen, so der Tenor.

Die Stewards argumentierten unterdessen damit, dass man den Norris-Vorfall nicht als einzelnen Vorfall bewerten dürfe, schließlich habe der McLaren-Fahrer bereits drei Warnungen wegen Tracklimits gesammelt gehabt, als es dann zum Vorfall mit Verstappen kam.

Darüber hinaus strich die FIA heraus, dass es unfair sei, wegen einzelner Vorfälle während der laufenden Saison die Entscheidungsspielräume anzupassen, da sich dadurch innerhalb einer Meisterschaft eine große Inkonstanz bei der Regelauslegung ergeben würde. Stattdessen soll die Agenda mit Jahresende noch einmal auf den Tisch kommen und dann eventuell für nächste Saison angepasst werden.

Die Randsteine und Tracklimits sind auch in Silverstone wieder ein Thema

Die Randsteine und Tracklimits sind auch in Silverstone wieder ein Thema

Foto: Alex Kalinauckas

Neben der Causa Norris standen am Freitag auch die neuen Kiessteifen hinter den Randsteinen auf dem Programm, die in Österreich in den Zielkurven als natürliche Streckenbegrenzung ihre erfolgreiche Premiere gefeiert hatten - und entsprechend auch von Fahrerseite viel Zuspruch erhielten.

Allein: Für die dadurch oftmals aufgewirbelten Kieselsteine, die die Fahrbahn verschmutzen, bedarf es aus Sicht der Fahrer noch eine bessere Lösung. Dabei wurde unter anderem über einen Ansatz nach dem Zandvoort-Vorbild diskutiert, wo der Kies teilweise festgeklebt ist.

Bei eher langsamen Kurven, wie der Hans Ernst Bocht, wo das Konstrukt bereits erfolgreich eingesetzt wird, scheint die Lösung praktikabel - für deutlich schnellere Passagen gibt es aber Bedenken. Unklar ist mit Blick auf die neue Lösung außerdem, wie viele Strecken gewillt sind, die teilweise aufwändige und vor allem kostspielige Investition zum Umbau vieler Auslaufzonen zu tätigen.

Überraschenderweise nicht auf die Agenda gelangte am Freitag, trotz der vielen Diskussionen nach dem Rennen in Spielberg, die Bewertung des Bewegens auf der Bremse, die nach dem Duell zwischen Verstappen und Norris, und der harten Verteidigung des Niederländers, die Emotionen erhitzt hatte. Für die Piloten herrscht diesbezüglich offenbar kein Klärungsbedarf.
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