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"Keine Ablenkung": Hamilton hat bei neuem Mercedes-Vertrag keine Eile

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"Keine Ablenkung": Hamilton hat bei neuem Mercedes-Vertrag keine Eile
Autor:
Co-Autor: Scott Mitchell
15.11.2019, 08:15

Es wäre eine große Überraschung, wenn Lewis Hamilton nicht über 2020 hinaus bei Mercedes bleiben würde - Der Weltmeister möchte allerdings nichts überstürzen

Lewis Hamiltons Vertrag bei Mercedes läuft Ende 2020 aus. Doch kaum jemand zweifelt daran, dass der Brite den Silberpfeilen auch darüber hinaus erhalten bleiben wird. 2007 kam er mit Mercedes in die Formel 1 und ist seitdem nie für einen anderen Motorenhersteller gefahren. Zunächst für McLaren, seit 2013 für das Werksteam. Deshalb macht er sich angesichts der anstehenden Vertragsverhandlungen auch keine großen Sorgen.

"Seit ich 13 war hat Mercedes sein Wort immer gehalten - und umgekehrt", betont Hamilton, der bereits seit 1998 mit den Silberpfeilen verbunden ist. Wichtig sei daher eigentlich nur, dass man sich grundsätzlich einig sei, auch 2021 zusammen weitermachen zu wollen. "All die kleinen Details können sich dann Zeit lassen. Es gibt keinen Stress", so der mittlerweile sechsmalige Weltmeister.

Klar ist aber auch, dass es Hamiltons letzter großer Vertrag in der Formel 1 sein könnte. Zu Beginn der Saison 2021 wird er bereits 36 Jahre alt sein. Zum Vergleich: Michael Schumacher hatte seinen ersten Rücktritt mit 37. Für Hamilton ist das zumindest aktuell aber noch kein Thema. "Ich habe natürlich über die kommenden Jahre nachgedacht, und ich möchte weitermachen", versichert er.

Hamilton erwartet "freundliche, aber intensive Gespräche"

"Ich liebe, was ich tue. Und ich sehe keinen Grund, in absehbarer Zeit aufzuhören", so Hamilton, der aber ebenfalls merkt, wie schnell die Zeit mittlerweile vergeht. "Es fühlt sich an, als hätte ich diesen Vertrag gerade erst abgeschlossen, und jetzt müssen wir schon wieder über den nächsten sprechen", so der Brite, der seinen aktuellen Kontrakt Mitte 2018 unterzeichnete.

Er erwartet "freundliche, aber intensive Gespräche" mit Mercedes. "Ich kenne das, und ich denke, dass ich relativ gut verhandeln kann", zeigt sich Hamilton selbstbewusst. Gleichzeitig gesteht er aber auch, dass Verhandlungen immer ein bisschen "beängstigend" seien. "Du verpflichtest dich für einen gewissen Zeitraum in deinem Leben. Und manchmal ist es schwer, so weit in die Zukunft zu denken", erklärt er.

Denn man kann davon ausgehen, dass Hamilton auch dieses Mal nicht nur einen Einjahresvertrag unterschreiben sondern sich länger an Mercedes binden wird. "Hoffentlich werden wir das bald regeln", so Hamilton, der aber auch klarstellt, dass er nichts überstürzen möchte. Er müsse sich selbst einige Fragen stellen: "Wo sind wir? Was ist das nächste Ziel? Was planen wir sonst noch?"

Hamilton hat weitere Titel im Visier

Das klingt nicht danach, dass man noch vor Saisonbeginn 2020 einen neuen Vertrag unterschreiben wird. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass Hamilton während der laufenden Saison verhandeln müsste. Eine Ablenkung? "Für mich war es keine Ablenkung, wenn ich es [bislang] während der Saison gemacht habe", gibt er sich ganz entspannt und erklärt: "Ich mag es nicht, Dinge zu überstürzen."

Gerade weil es möglicherweise sein letzter großer Vertrag ist, möchte Hamilton verständlicherweise keine Fehler machen. Denn auch das Ziel ab 2021 ist für ihn klar: Hamilton möchte noch weitere WM-Titel gewinnen. "Ich muss für die [Titel] dankbar sein, die ich habe. Und ich denke, dass ich meinen Höhepunkt defintiv noch nicht erreicht habe", so der sechsmalige Champion.

Mit anderen Worten: Hamilton ist davon überzeugt, dass er noch besser werden kann. "Ich will noch stärker werden. Wer weiß, was die Zukunft bringt? Aber ich werde in den kommenden Jahren noch härter pushen als je zuvor", so Hamilton. Auf die Frage, wie viele Titel er noch gewinnen möchte, antwortet er: "Keine Ahnung. [...] Aber ich werde noch einige Jahre fahren, und ich will jedes Jahr gewinnen."

Bereits 2020 könnte er mit WM-Titel Nummer sieben mit Rekordweltmeister Schumacher gleichziehen.

Weitere Co-Autoren: Jonathan Noble. Mit Bildmaterial von LAT.

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