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Keine Ausnahme für Formel 1? Britische Quarantäne-Pläne bedrohen Saison

Auch wenn Silverstone-Boss Stuart Pringle auf ein Doppelrennen im Sommer hofft, könnten die strengen Quarantäne-Regeln im Land nicht nur dieses gefährden

Vor wenigen Tagen bestätigten die Streckenbetreiber in Silverstone, sich mit der Formel 1 auf zwei Grands Prix in diesem Sommer geeinigt zu haben. Für die beiden Veranstaltungen hinter verschlossenen Touren werden der 26. Juli und 2. August anvisiert. Beide Termine sind bisher noch nicht offiziell bestätigt worden.

"Wir sind noch dabei, das zu finalisieren", sagt Silverstone-Geschäftsführer Stuart Pringle in einem Interview mit 'Sky Sports F1'. Er gibt zu bedenken, "dass dies alles unter dem Vorbehalt steht, bis die Regierung grünes Licht gibt". Sollte das ausbleiben, könnte es genauso gut sein, dass die geplanten Rennen nicht stattfinden.

"Wenn sich die Situation jedoch entsprechend dem Fahrplan entwickelt, den die Regierung Anfang der Woche vorgestellt hat, dann sieht es so aus, als sollte es möglich sein", bleibt Stuart zuversichtlich. "Wir arbeiten mit ihnen und mit allen zuständigen Behörden zusammen, um sicherzustellen, dass wir uns daran halten können."

Silverstone-Boss: Reisen sind größtes Problem

Vorgesehen sei ein sehr strenges und umfangreiches Testregime, das das Gesicht der Formel 1 nachhaltig verändern wird: "Es wird ganz anders aussehen, als wir es normalerweise von einem Formel-1-Event gewohnt sind." Im Zusammenhang mit den zu bewältigenden Reisen der Teams gebe es allerdings noch einige Unsicherheiten.

"Es geht darum, dass die ausländischen Teams nach Großbritannien kommen, aber es geht auch darum, dass die britischen Teams von ihrer Heimatbasis aus hin- und herreisen", erklärt Pringle. Freilich werde es für 70 Prozent der Teams wesentlich einfacher sein, zum Rennen in Silverstone zu kommen als zu anderen Rennen.

Doch es gebe eben immer noch 30 Prozent, die nicht im britischen "Motorsport Valley" in Northamptonshire ansässig sind. Außerdem müssten Lösungen gefunden werden, die nicht nur den Anforderungen des eigenen Landes, sondern auch denen anderer Länder gerecht werden, in denen die Weltmeisterschaft ausgetragen werden soll.

Keine Quarantäne-Ausnahme für die Formel 1?

Denn Pringle weiß: "Es wird keine Meisterschaft geben, wenn der einzige Ort, an dem die Formel 1 fahren kann, Großbritannien ist. Deshalb muss es eine ganzheitliche Lösung geben, die für die Sache als Ganzes funktioniert." Nun könnten die Pläne aber ausgerechnet an den strengen Quarantäne-Regeln Großbritanniens scheitern.

Wie die britische Zeitung 'The Sun' berichtet, sollen Sportarten wie die Formel 1 nämlich doch keine Ausnahmegenehmigung erhalten, um die 14-tägige Quarantäne zu umgehen, die für Besucher von außerhalb ab Anfang des nächsten Monats greifen soll. Davon wären drei der zehn Teams und auch Zulieferer wie Pirelli betroffen.

Oliver Dowdon, der britische Staatssekretär für Digitales, Kultur, Medien und Sport, hatte sich für eine Befreiung bestimmter Sparten stark gemacht, sei von den Ministern im Gesundheitsministerium aber überstimmt worden, heißt es. Demnach sollen nur Lkw-Fahrer und Diplomaten die neuen Regeln umgehen können.

Warum die komplette Saisonplanung bedroht ist

"Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht getroffen worden", wird eine Quelle aus der Downing Street zitiert. "Aber wir wollen, dass das System stabil ist", wobei die Regeln alle drei Wochen überprüft würden. Ein Funken Resthoffnung bleibt also. Sollte es für die Formel 1 jedoch keine Ausnahme geben, ist die Saison bedroht.

Denn das würde bedeuten, dass auch alle in Großbritannien ansässigen Mitarbeiter, die zu den Rennen reisen, bei ihrer Rückkehr in die Heimat unter eine 14-tägige Quarantäne gestellt werden müssten. Damit entstünde bereits für den geplanten Saisonauftakt in Österreich am 5./12. Juli ein Problem, auf den Silverstone folgen soll.

Weitere Co-Autoren: Jonathan Noble. Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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