Keine Chance für Ferrari? Charles Leclerc skeptisch vor Miami
Charles Leclerc sieht trotz elf Updates für seinen Ferrari keinen Grund zum Optimismus in Miami
Charles Leclerc rechnet an diesem Wochenende nicht mit einer Trendwende
Foto: Getty Getty
Trotz vieler Updates bei Ferrari rechnet Charles Leclerc nicht mit einer großen Trendwende bei der Scuderia. Gerade Mercedes sei aus der Sicht des Monegassen für einen Angriff auf die Spitze zu weit entfernt.
Dieses Wochenende hat die Scuderia gleich elf Updates im Gepäck. Durch die Zwangspause zwischen dem Großen Preis von Japan und dem Grand Prix von Miami haben nicht nur die Italiener, sondern zahlreiche Teams eine Menge neuer Teile vorbereitet.
"So viele Updates bei so vielen verschiedenen Teams zu sehen, wird sehr ungewöhnlich", so Leclerc. "Da wir eine fünfwöchige Pause hatten, bin ich mir sicher, dass wir von den meisten hier quasi neue Autos sehen werden."
Dennoch sieht der 28-Jährige dadurch noch keine großen Änderungen im Kräfteverhältnis: "Vielleicht sehen wir größere oder kleine Lücken zwischen den Teams, aber ich weiß es nicht."
"Am letzten Wochenende waren wir nah an McLaren, also glaube ich, dass uns die Updates hier helfen dürften. Zumindest hoffe ich das."
Kein Duell mit Mercedes
Besonders Mercedes sieht Leclerc weiterhin als unerreichbaren Klassenprimus. "Um nur mit unseren Updates gegen Mercedes zu kämpfen, sind sie noch zu weit weg", so Leclerc. "Aber ich denke, es wird sehr interessant."
In der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft liegt Mercedes mit 135 Punkten auf dem ersten Platz, gefolgt von Ferrari mit 90 und McLaren-Mercedes mit 45 Punkten auf dem Konto.
Gerade mit Blick auf den Rest der Saison sieht Leclerc in Miami ein richtungsweisendes Wochenende:
"Ich denke, [die Updates] werden bestimmen, was nach [dem Wochenende] passiert. Man wird eine neue Richtung in der Entwicklung einschlagen und neue Dinge ausprobieren wollen, basierend auf der Analyse dessen, was die anderen Teams mitgebracht haben."
Miami stellt nicht nur aufgrund der vorherigen Frühjahrspause einen besonderen Grand Prix dar. Schließlich ist in Florida ein Sprint-Wochenende geplant. Die Dauer des ersten Freien Trainings wurde aufgrund dieser Konstellation von 60 auf 90 Minuten angehoben. Zudem steht uns am Sonntag womöglich ein wortwörtliches Donnerwetter bevor, welches das Hauptrennen torpedieren könnte.
Bezüglich potenzieller Wetterkapriolen zeigt sich Teamkollege Lewis Hamilton sehr entspannt. "Ich habe zwei Tage im Regen von Fiorano getestet, und ich hoffe, dass mich das im Fall eines Schauers gut auf den Sonntag vorbereitet", so der siebenmalige Weltmeister. Ob das Rennen im Fall des Falles tatsächlich an den Start gehen würde, ist eine andere Frage.
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