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Keine Chance für Russell: Qualifying-Niederlage gegen Antonelli

Nach der Qualifying-Niederlage gegen Kimi Antonelli kann George Russell nicht beantworten, wieso drei Zehntel zwischen ihm und dem WM-Spitzenreiter liegen

Russell ratlos: Keine Antwort auf Rückstand im Qualifying

George Russell startet beim Grand Prix von Monaco aus der dritten Reihe

Foto: LAT Images

George Russell zeigt sich nach der Qualifying-Niederlage gegen Kimi Antonelli ratlos und erklärt: "Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was da los ist."

"Irgendwas an der Art und Weise, wie ich das Auto fahre, scheint nicht zu passen", erzählt der Mercedes-Pilot nach der Session. Während Antonelli auf der Poleposition für den Grand Prix von Monaco steht, liegt Russell mit einem Abstand von knapp drei Zehnteln auf Position sechs.

Hier zieht der WM-Zweite den Vergleich zum Beginn der Saison: "In Melbourne und auch in China war ich, mal abgesehen von [technischen Problemen], in jeder Session Erster. Jede Runde hat geklappt."

Im Kontrast dazu erklärt Russell: "In den letzten drei Rennen war ich nirgendwo. Bis auf meine letzten Runden in beiden Q3-Sessions war das sogar in Kanada so. Darauf habe ich keine Antwort."

Dazu betont der 28-Jährige: "Ich denke, wir beide haben sicherlich verschiedene Fahrstile. Das war auch schon letztes Jahr so, aber da hat mir das in die Karten gespielt. Dieses Jahr spielt ihm das eindeutig in die Karten, aber das beantwortet noch nicht, warum ich am Jahresbeginn so gut war und jetzt so schlecht bin."

"Wir müssen uns das anschauen", fährt Russell fort. "In den Daten ist das eindeutig. Der Unterschied liegt darin, wie wir die Reifen beanspruchen. [Kimi] bekommt die Reifen in ein besseres Arbeitsfenster als ich."

So erklärt Russell: "Ihm fällt eine gute Balance über die gesamte Runde und die daraus resultierende Pace leichter. Aber, ja, ich weiß nicht, woran das liegt."

Während Russell für einen sehr sanften Fahrstil bekannt ist, bewegt Antonelli seinen Boliden näher am Limit. Bereits in Miami hatten die unterschiedlichen Stile für Diskussionen gesorgt, da der ehemalige Williams-Pilot große Probleme mit dem Stadtkurs hatte.

Aus dieser Eintagsfliege entwickelt sich von Wochenende zu Wochenende möglicherweise ein gewisser Trend. Schließlich konnte Antonelli die letzten vier Grand-Prix-Rennen in Folge gewinnen.

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