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Keine Chance gegen Mercedes: Hamilton fordert mehr Leistung von Ferrari

Lewis Hamilton hadert mit dem großen Zeitenverlust auf den Geraden und fordert mehr Leistung von Ferrari, um mit Mercedes mithalten zu können

Keine Chance gegen Mercedes: Hamilton fordert mehr Leistung von Ferrari

Lewis Hamilton fühlt sich auf den Geraden etwas machtlos gegen Mercedes

Foto: LAT Images

Lewis Hamilton hat nach dem Qualifying zum Sprintrennen der Formel 1 2026 in China deutlich mehr Leistung von seinem Ferrari-Motor gefordert und sieht im Antriebsstrang der Scuderia den Grund, warum die Roten der Konkurrenz von Mercedes so weit hinterherhängen.

"Wir verlieren Boden. Ich denke, es passiert auf den Geraden. Das ist eine Menge Zeit, die uns da flöten geht", sagt der siebenmalige Weltmeister, der im Sprint-Qualifying am Freitag Rang vier belegte, bei Sky. Sein Rückstand auf Mercedes betrug dabei sechseinhalb Zehntelsekunden, zuletzt in Melbourne fehlten Ferrari noch acht Zehntel.

"Wir haben also einen Haufen Arbeit vor uns. Wir müssen in Maranello wirklich extrem Gas geben, um bei der Leistung nachzulegen", fordert Hamilton. "Das war etwas, das uns, glaube ich, schon letztes Jahr bewusst war - wir dachten uns, dass Mercedes früher als wir oder der Rest angefangen hat. Und das haben sie, genau wie beim letzten Mal auch."

Schon 2014 war Mercedes am besten aus den Startlöchern der neuen Motorenära gekommen und hatte die Konkurrenz über Jahre hinweg dominiert - damals mit Hamilton als großem Profiteur. Und auch jetzt gilt der Mercedes-Antrieb als Messlatte für alle anderen.

"Sie haben einen fantastischen Job gemacht, und wir müssen jetzt nachlegen", sagt Hamilton. "Wir müssen pushen, um diese Lücke zu schließen."

Der Ferrari SF-26 selbst fühle sich "großartig" an, wie Hamilton sagt. "Ich glaube, in den Kurven können wir mit ihnen mithalten. Aber wenn dir Leistung fehlt, dann ist das eben so - da steckst du nicht drin."

Wo genau Mercedes seine Vorteile hat, ist nach nur einem Rennen auch für die Konkurrenz nur schwierig zu bewerten - selbst die eigenen Motorenkunden rätseln über die Geheimnisse des Antriebs und des Zusammenspiels mit dem Auto.

Die Daten nach dem Sprint-Qualifying in Shanghai zeigen jedoch, dass Mercedes auf der langen Geraden einen Geschwindigkeitsvorteil von bis zu zehn km/h mitnimmt. Bitter wird es vor allem am Ende der Geraden, wo der Ferrari-Speed im letzten Drittel sukzessive abnimmt. Wenn Hamilton auf die Bremse tritt, fehlen ihm gegenüber Mercedes 24 km/h.

"Im Qualifying findet der Mercedes-Antrieb aus irgendeinem Grund sehr viel Rundenzeit. Wir finden diese Menge an Zeit noch nicht ganz", meint auch Leclerc. In der Motorenabteilung von Ferrari dürften die Köpfe auf jeden Fall derzeit ziemlich rauchen.

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