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"Keine Chemie": Ex-Pilot sieht Probleme zwischen Hamilton und seinem Ingenieur

Lewis Hamilton sucht bei Ferrari weiter nach dem perfekten Zusammenspiel mit Ingenieur Riccardo Adami - Ex-Pilot Robert Doornbos spricht von fehlender Chemie

"Keine Chemie": Ex-Pilot sieht Probleme zwischen Hamilton und seinem Ingenieur

Fehlt bei Lewis Hamilton und seinem Ingenieur Riccardo Adami die Chemie?

Foto: LAT Images

Die Beziehung zwischen Ferrari-Star Lewis Hamilton und seinem Renningenieur Riccardo Adami sorgt seit dem Saisonauftakt in Melbourne für Gesprächsstoff. Zwar hatte der Brite selbst betont, dass Spekulationen über ein angebliches Zerwürfnis "Bullshit" seien, doch reibungslos scheint die Zusammenarbeit bislang nicht zu verlaufen.

Auch Ex-Pilot Robert Doornbos hegt den Verdacht, dass die Abstimmung zwischen Fahrer und Ingenieur nicht optimal funktioniert. "Ich denke, es liegt einfach daran, dass keine Chemie zwischen dem Ingenieur und dem Fahrer vorhanden ist", erklärte der Niederländer im Podcast The Pit Talk.

"Die Kommunikation zwischen Lewis und Ricky [Adami], seinem Ingenieur, wirkt einfach nicht so, als wären sie wirklich aufeinander eingestimmt." Besonders der Große Preis von Mexiko habe Doornbos in seiner Einschätzung bestärkt, dass beide "nicht wirklich auf dem Punkt" seien.

Robert Doornbos: "Nicht wirklich aufeinander abgestimmt"

Hamilton hatte dort eine Zehn-Sekunden-Strafe kassiert, nachdem er in einem Duell die Strecke abgekürzt hatte. Beobachter waren der Meinung, Ferrari hätte eingreifen und Hamilton anweisen können, den Abstand hinter ihm zu verkleinern, um die Strafe womöglich zu vermeiden, sobald er wieder auf die Strecke zurückgekehrt war.

Lewis Hamilton

Lewis Hamilton fährt seinem ersten Ferrari-Podium noch hinterher

Foto: LAT Images

"Es war Ricky, der sagte: 'Wir haben eine Zehn-Sekunden-Strafe wegen dieser und jener Situation.' Und Lewis antwortete: 'Ja, aber es war sehr schwierig, auf der Strecke zu bleiben.' Wir kennen Lewis", ergänzt Doornbos. "Ich glaube nicht, dass sie wirklich aufeinander abgestimmt sind."

"Wenn man um Siege, Meisterschaften und Podiumsplätze kämpfen will, muss man jede Gelegenheit nutzen, um das Maximum herauszuholen", betont der Niederländer und verweist darauf, dass die Chemie zwischen Fahrer und Renningenieur ein entscheidender Erfolgsfaktor ist. Auf diesen Erfolg wartet Hamilton bei Ferrari noch.

Zwar konnte der Brite bereits im Sprint von China triumphieren, doch auf das erste Podium in einem Grand Prix wartet er weiterhin. Vier Rennen vor dem Saisonende liegt Hamilton mit 146 Punkten auf dem sechsten Platz der Fahrerwertung - hinter Teamkollege Charles Leclerc, der mit 210 Zählern den fünften Rang belegt.

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