Keine Entschuldigung für Aston Martin: Steiner kritisiert den Saisonstart
Günther Steiner hat als ehemaliger Formel-1-Teamchef kein Verständnis für den enttäuschenden Saisonstart von Aston Martin
Aston Martin steht aktuell im Tabellenkeller der Formel 1 2026
Foto: LAT Images
Der ehemalige Haas-Teamchef Günther Steiner empfindet den schlechten Saisonstart von Aston Martin als nicht entschuldbar. Diese Perspektive hat der Formel-1-Experte und Buchautor im Podcast "The Red Flags" geteilt.
"Niemand hat erwartet, dass sie so schlecht vorbereitet in die Saison starten würden", betont Steiner im Gespräch. "Sie haben alles am richtigen Ort. Sie haben die Leute, die Infrastruktur, das Geld. Also gibt es keine Entschuldigung für ihre aktuelle Position."
In der Konstrukteurs-WM teilt sich Aston Martin die rote Laterne mit Cadillac. Sowohl das Team rund um Adrian Newey als auch der Neueinsteiger aus den USA konnten bislang keinen einzigen Punkt einfahren. Die Automarke aus Großbritannien ist seit 2021 wieder offizieller Teil des Grand-Prix-Zirkus.
Auf die Frage, ob die Formel-1-Zwangspause für das ehemalige Jordan-Team eine wichtige Chance darstellt, antwortet Steiner: "Sicherlich ist es eine Chance. Wie groß? Das müssen wir noch herausfinden."
Die bisherigen Fortschritte von Aston Martin
In Florida hatte Aston Martin keine Performance-Updates dabei. Stattdessen lag der Fokus des Teams auf dem Versuch, die Zuverlässigkeit des Autos zu verbessern. Den Großen Preis von Miami konnten beide Fahrer beenden. Während Fernando Alonso am Ende auf Position 15 gewertet wurde, kam Lance Stroll auf Position 17 ins Ziel.
Seit Jahresbeginn hat Aston Martin nicht nur mit der Performance des Autos zu kämpfen. Zeitweise hatten die Vibrationen des AMR26 dafür gesorgt, dass Alonso und Stroll vorzeitig in die Boxengasse abbiegen mussten. Hinzu kommen technische Probleme an der von Honda gebauten Power-Unit.
Von Adrian Newey als Teamchef ist Günther Steiner ebenso alles andere als begeistert. Inzwischen gibt es Gerüchte, laut denen Jonathan Wheatley früher oder später bei Aston Martin an den Start gehen soll. Zuvor war der 59-Jährige als Teamchef bei Audi tätig.
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