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Rennbericht

Keine Strafe für Verstappen nach langsamer Outlap beim Spielberg-Quali

Die Stewards haben Max Verstappen freigesprochen, nachdem der Niederländer für eine langsame Outlap im Formel-1-Qualifying von Österreich untersucht wurde

Keine Strafe für Verstappen nach langsamer Outlap beim Spielberg-Quali

Max Verstappen ist einer Strafe für seine unnötig langsame Fahrweise vor seiner letzten Runde im Qualifying zum Großen Preis von Österreich 2024 entgangen. Der Red-Bull-Pilot holte sich am Samstagnachmittag auf der Heimstrecke seines Teams souverän die Poleposition, wurde aber schnell einer Untersuchung unterzogen, weil er vor seiner letzten fliegenden Runde so langsam aus der Boxengasse fuhr, dass sein Motor zu stottern begann.

Dies fiel unter Artikel 33.4 der Formel-1-Sportregeln, der besagt, dass ein Auto "zu keiner Zeit unnötig langsam, unregelmäßig oder in einer Weise gefahren werden darf, die als potenziell gefährlich für andere Fahrer oder andere Personen angesehen werden könnte".

Die FIA und die Fahrer haben sich im vergangenen Jahr mehrfach darauf geeinigt, dass es besser ist, langsam zu fahren oder sogar in der Boxengasse anzuhalten, als die schnelleren Autos zu behindern, während man im Qualifying auf einer Outlap unterwegs ist.

Das Urteil der Stewards im Wortlaut

Da Verstappen jedoch selbst beim Passieren der Boxenausfahrt langsam zu fahren schien, waren die Stewards der Meinung, dass "diese Art von Vorfall unter anderen Umständen andere Fahrer möglicherweise daran hindern könnte, am Ende der Session eine Rundenzeit zu fahren. Daher empfehlen die Stewards, die Festlegung einer maximalen Deltazeit während des Qualifyings in Betracht zu ziehen", heißt es in dem FIA-Dokument, in dem die Entscheidung bekannt gegeben wurde.

Nach Sichtung der Onboard-Videos und der Zeitmessungsdaten entschieden sich die Stewards, keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen, da "die Stewards trotz der Tatsache, dass Wagen 1 langsam aus der Box fuhr und einen Rückstand von ca. 14 Sekunden auf den Wagen vor ihm aufholte, zu dem Schluss kommen, dass in diesem Fall kein anderes Auto direkt davon betroffen war".

In der Erklärung heißt es weiter: "Darüber hinaus wird festgestellt, dass andere Autos zu diesem Zeitpunkt ähnliche Abstände auf der Strecke fuhren."

Geldstrafe für Mercedes, Haas mit Verwarnung

Die Untersuchung von Verstappens Fahrweise folgt auf die Outlap von Esteban Ocon im SQ3 vom Freitag, der im Vergleich zum Weltmeister auf seiner Outlap deutlich langsamer unterwegs war, womit er die schnellen Runden von Sergio Perez und Pierre Gasly beeinträchtigte.

Gegen Ocon, der nach dem Überfahren der Boxenausfahrt ebenfalls langsam fuhr, wurde wegen des Vorfalls nicht ermittelt, und in der Tat haben viele andere Fahrer am bisherigen Österreich-Wochenende das gleiche Verhalten an den Tag gelegt wie Verstappen.

An anderer Stelle wurde Mercedes mit einer Geldstrafe von 5.000 Euro belegt, weil Lewis Hamilton einen Wagenheber und einen Auspuffabzieher in die Boxengasse gerissen hatte, als er zu Beginn von Q3 seine Garage verließ: "Die Sportkommissare erkennen an, dass das Team den Fahrer sofort zum Anhalten aufgefordert hat, um weitere Schäden und/oder gefährliche Situationen zu vermeiden", heißt es im entsprechenden FIA-Urteil.

Haas wurde auch für Nico Hülkenbergs Vorfall in Q1 verwarnt, als er in die Warteschlange der Boxengasse eindrang. Für den zweiten Vorfall dieser Art, an dem der deutsche Fahrer und - im zweiten Fall - Sergio Perez von Red Bull in Q2 beteiligt waren, wurden keine weiteren Maßnahmen ergriffen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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