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Keine Überraschungen 2019? Renault gehen Regeländerungen nicht weit genug

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Keine Überraschungen 2019? Renault gehen Regeländerungen nicht weit genug
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble
14.02.2019, 14:07

Renault-Teammanager Cyril Abiteboul und Formel-1-Legende Alain Prost glauben nicht, dass sich das Kräfteverhältnis 2019 groß ändern wird

Ein neues technisches Reglement bedeutet meist auch eine Verschiebung der Kräfteverhältnisse in der Formel 1. Das konnte zuletzt 2014 bei der Einführung der neuen Motorenformel beobachtet werden, als die Red-Bull-Ära zu Ende ging und Mercedes das Zepter übernahm. Vor der Saison 2019 stellt sich nun die Frage, inwieweit die neuen Aerodynamik-Regeln für einen Wandeln sorgen könnten? Renault-Teammanager Cyril Abiteboul zeigt sich skeptisch.

"Ich würde gern ja sagen", antwortet der Franzose auf die Frage, ob es Überraschungen im neuen Jahr geben könnte. "Realistischerweise glaube ich aber nicht, dass die Regeländerungen gravierend genug sind, um das Kräfteverhältnis durchzumischen", gibt er sich pessimistisch was auch die Chancen seiner Mannschaft betrifft.

Um die Dominanz von Mercedes und Ferrari an der Spitze zu brechen, brauche es zum einen radikalere Änderungen. Diese sollen spätestens mit dem neuen Reglement 2021 in die Tat umgesetzt werden. 2019 beschränkten sich die Regelhüter auf vier Bereiche am Boliden: einen breiteren, vereinfachten Frontflügel, einen breiteren Heckflügel mit vereinfachten Endplatten und ein Verbot des durch die Vorderachse geführten Luftstroms sowie zweckentfremdeter Bremsbelüftungen.

Laut Abiteboul, der mit Nico Hülkenberg und Daniel Ricciardo 2019 in Lauerstellung geht, müsse die FIA den Teams allerdings auch mehr Raum für Innovationen einräumen. "Die Regeländerung geht - soweit ich das beurteilen kann - nicht weit genug ins Konzeptionelle rein. Die Frontflügel sind neu, ja, aber es gibt in dem Bereich keinen Spielraum mehr für Innovationen", bemängelt er.

Wenn sich an den Machtverhältnissen tatsächlich etwas ändern soll, dann brauche es eine große Regeländerung und Raum für Innovation, glaubt Abiteboul. Auch die französische Formel-1-Legende Alain Prost glaubt nicht, dass sich an der Kräfteverteilung an der Spitze etwas ändern wird. Er sieht weiterhin Lewis Hamilton und Sebastian Vettel in den Favoritenrollen. "Das Einzige, was man zum jetzigen Zeitpunkt sagen kann: Wir wissen es nicht."

"Wir müssen abwarten, wie die Teams das neue Aero-Reglement umgesetzt haben. Wird Mercedes stärker darunter leiden als Ferrari, oder umgekehrt? Das lässt sich jetzt einfach noch nicht sagen." Der viermalige Weltmeister traut dem Titelverteidiger etwas mehr zu. "Die Stabilität spricht eher für Mercedes. Lewis kennt das Team natürlich in- und auswendig und er hat Valtteri [Bottas] an seiner Seite." Hingegen gibt es bei Ferrari ein neues Management und einen neuen "jungen, starken" Fahrer, so Prost. Somit sollte der Vorteil eher auf Seiten von Mercedes liegen, glaubt der Ex-Rennfahrer. "Auf dem Papier spricht es eher wieder für Lewis, aber wir müssen abwarten."

Mit Bildmaterial von Sutton.

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Rennserie Formel 1
Urheber Maria Reyer