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Kevin Magnussen: Könnte auch ohne Formel 1 gut leben

Kevin Magnussen hätte kein Problem damit, wenn seine Formel-1-Karriere nach 2024 vorbei wäre: Der Däne vermisst das Siegen und kann sich andere Dinge vorstellen

Kevin Magnussen: Könnte auch ohne Formel 1 gut leben

Ob Kevin Magnussen auch 2025 noch Teil der Formel 1 ist, das steht in den Sternen. Noch hat der Däne kein Cockpit für die kommende Saison sicher, und sollte er am Ende durch den Rost fallen, dann hat der Haas-Pilot damit auch kein Problem.

"Wenn ich an meine Zukunft denke, dann denke ich nicht, dass es ein schlechtes Leben sein wird, wenn ich nicht in der Formel 1 bin", sagt er. "Im Gegenteil: In der Formel 1 zu sein, kostet dich eine Menge. Und manchmal frage ich mich, ob es das noch wert ist."

Denn Magnussen ist mittlerweile ein Familienmensch geworden und hat zwei kleine Töchter zuhause: Laura ist drei Jahre alt, Agnes wird in wenigen Tagen ein Jahr alt.

 

"Es sind ja nicht nur die 24 Rennen, es sind auch viele andere Dinge, die dein Jahr zu 100 Prozent füllen", sagt Magnussen. "Es ist nicht einfach, noch irgendetwas anderes zu machen. Und ich habe eine Leidenschaft für viele Dinge - im Motorsport und außerhalb des Motorsports."

Magnussens größter Traum war aber immer, erfolgreich in der Formel 1 zu sein und dort Rennen und Weltmeisterschaften zu gewinnen. "Aber wenn man das nach zehn Jahren im Sport nicht wirklich schafft, dann wird es vielleicht langweilig", gibt er zu.

Siege in anderen Serien ziehen ihn an

Magnussens größter Erfolg kam gleich bei seinem ersten Formel-1-Rennen: Beim Saisonauftakt 2014 in Australien wurde er für McLaren Zweiter. Doch einen weiteren Podestplatz sollte es für den Dänen nicht mehr geben. Stattdessen fuhr er für McLaren, Renault und Haas nur im Mittelfeld mit und schaffte es nur 2018 in die Top 10 der Gesamtwertung.

"Ich fange langsam an zu denken: Wenn ich meine Karriere beende und nur im Mittelfeld der Formel 1 gefahren bin, dann fühlt sich das in gewisser Weise etwas leer an", sagt der 31-Jährige.

 

"Ich schaue dann Rennen wie Le Mans oder das Indy 500 an und sehe dann, dass die Jungs, die gewinnen, verdammt glücklich sind. Und glücklicherweise gibt es auch Großartiges außerhalb der Formel 1", würde er einem Aus in der Königsklasse nicht wirklich hinterhertrauern. "In gewisser Weise zieht mich das ja an."

Denn Siege habe er schon eine ganz lange Zeit nicht feiern können. "Und das fehlt mir."

Magnussen sieht sich noch als Anwärter auf Cockpits

So ganz abgeschlossen mit der Formel 1 hat er aber nicht. Denn auf der anderen Seite würde er schon gerne miterleben, wie das Haas-Team, das in den ganzen Jahren nicht einmal auf dem Podium stand, den ersten richtig großen Erfolg feiern kann. Denn darauf habe er die ganzen Jahre hingearbeitet. Das Team einfach zu verlassen, fühlt sich für ihn auch nicht richtig an.

Und auch wenn er sagt, dass er nicht das Gefühl hat, in der Formel 1 viel erreicht zu haben, bereut er rückblickend nichts. "Ich sehe es dann von einer anderen Seite: Dass ich so lange im Sport dabei war, ist auch eine Art Erfolg."

Und vielleicht gibt es doch noch eine Chance auf ein Cockpit. "Ich bin ein Anwärter auf einige Plätze", bestätigt er. "Ich denke, im Moment ist alles ziemlich offen, und ich glaube, dass es gute Chancen gibt, dass die etablierten Jungs auch in einem Cockpit landen werden."

Magnussen lobt: Kein Bullshit bei Komatsu

Ob das weiterhin bei Haas sein wird, bleibt abzuwarten. Mit Oliver Bearman, der 2024 bereits einige Freitagseinsätze bestreiten darf, gibt es einen Fahrer, der für viele schon als gesetzt gilt. Für das andere Cockpit gibt es bereits viele Interessenten - daraus macht auch Teamchef Ayao Komatsu Magnussen gegenüber kein Geheimnis.

Doch das weiß dieser zu schätzen: "Er ist sehr, sehr offen", lobt Magnussen. "Er verheimlich nicht, dass er auch mit anderen Fahrern spricht. Dabei ist er sehr offen, und das schätze ich sehr."

"In der Vergangenheit hatte ich andere Teamchefs, die nicht ehrlich wahren und mir Bullshit erzählt haben. Und das kann ich gar nicht leiden", sagt er, ohne aber konkret Namen zu nennen.

"Ich bin nicht überrascht, dass er mit anderen Fahrern spricht, denn er würde seinen Job nicht machen, wenn er das nicht tun würde", hält Magnussen das für Teil des Spiels. "Ich schätze seine Offenheit, aber schauen wir mal, was passieren wird."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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