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Andrea Kimi Antonelli will mit Verstappen GT-Rennen bestreiten

Foto: LAT Images

Mercedes-Formel-1-Pilot Kimi Antonelli hat den Wunsch geäußert, gemeinsam mit Max Verstappen bei einem Langstreckenrennen anzutreten. Dabei verriet er zudem, dass er bereits um einen Test auf der legendären Nordschleife gebeten hat.

Antonellis Familie hat tiefe Wurzeln im Sportwagen-Sport: Sein Vater Marco ist selbst ein versierter Rennfahrer mit jahrzehntelanger Erfahrung in GT- und TCR-Fahrzeugen. Auch Andrea Kimi Antonelli selbst hat bereits eine Neigung zu dieser Form des Motorsports gezeigt. 2023 bestritt er einen Lauf zur Italienischen GT-Meisterschaft mit dem familieneigenen Team AKM Motorsport und feierte bei seinem Debüt in Misano prompt die Poleposition und den Sieg.

Das Interesse der Formel-1-Piloten an Sportwagen-Einsätzen ist neu entfacht, nachdem bekannt wurde, dass Red-Bull-Star Verstappen im Jahr 2026 erstmals das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring in Angriff nehmen wird. Der Niederländer steuert dabei einen Mercedes-AMG GT3 von Winward Racing.

Max der perfekte Partner?

Obwohl Antonellis Fokus primär auf der Formel 1 liegt, wo er beim Großen Preis von China seinen ersten Sieg feierte, erklärte der 19-Jährige, dass er eine Gelegenheit, das Cockpit mit seinem Formel-1-Rivalen Verstappen zu teilen, begrüßen würde.

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"Ich würde liebend gerne zusammen mit Max ein Langstreckenrennen bestreiten", sagte Antonelli in Shanghai. "Ich glaube, das wäre ziemlich genial. Es ist cool, weil wir beide diese Leidenschaft für GT-Fahrzeuge haben. Bei mir kommt das natürlich durch meinen Vater und sein GT-Team."

"Gelegentlich fahre ich Tests, wenn es die Zeit zulässt, und offensichtlich hat auch Max großen Spaß daran. Es ist wirklich cool, dass er die 24 Stunden auf dem Nürburgring fährt. Ich denke, das wird ein tolles Event und ich werde es definitiv verfolgen."

Nordschleife im Visier

Der Youngster blickt bereits voraus: "Es ist etwas, das ich in Zukunft unbedingt machen möchte: mit ihm zusammen ein Langstreckenrennen zu bestreiten. Ich denke, das wäre ein verdammt cooles Duo und eine großartige Erfahrung. Das ist etwas, das ich mir bereits überlegt habe."

Ein konkretes Ziel hat Antonelli dabei schon fest im Visier: "Ich habe zum Beispiel schon nach einem Test auf der Nordschleife gefragt, weil es eine Strecke ist, die ich liebe. Ich würde sie unheimlich gerne auch mal in der Realität ausprobieren."

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Obwohl Verstappen in der Formel 1 für den Mercedes-Rivalen Red Bull fährt, spannt der viermalige Weltmeister für seine Sportwagen-Ausflüge in diesem Jahr mit dem deutschen Hersteller zusammen. Nachdem er sein Nordschleifen-Debüt im Vorjahr am Steuer eines Ferrari 296 GT3 gab, wechselt er für seine Einsätze in der "Grünen Hölle" - inklusive der 24h-Premiere vom 14. bis 17. Mai - auf den bewährten Mercedes-AMG GT3.

Verstappen lobt Antonelli

Diese Partnerschaft könnte somit eine zukünftige Zusammenarbeit mit Antonelli ermöglichen, der die Mercedes-Nachwuchsschule durchlaufen hat und nun fest zum Grand-Prix-Kader der Silberpfeile gehört.

Verstappen selbst sparte nach Antonellis Premierensieg in der Formel 1 nicht mit Lob und prophezeite dem Teenager eine glänzende Zukunft: "[Das ist] fantastisch, aber ich bin natürlich nicht überrascht", so Verstappen. "Das hat sich definitiv abgezeichnet, und es wird nicht sein letzter Sieg gewesen sein."

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