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Kimi Antonelli: Namensvetter Räikkönen hat bei Treffen "null Reaktion gezeigt"

Kimi Antonelli und Kimi Räikkönen teilen sich bekanntlich ihren Vornamen - über das erste Treffen mit dem kühlen Finnen muss der italienische Rookie aber schmunzeln

Kimi Antonelli: Namensvetter Räikkönen hat bei Treffen "null Reaktion gezeigt"

Kimi Antonelli plauderte über seine erste Begegnung mit dem anderen Kimi ...

Foto: Sutton Images

Bisher macht er seinem Namensvetter in der Formel 1 alle Ehre: Kimi Andrea Antonelli, hat bei seinen ersten drei Grand-Prix-Starts jeweils Punkte geholt, dazu auch noch im China-Sprint. Während die Pace also offensichtlich schonmal stimmt beim Mercedes-Youngster, besticht der mit 18 Jahren jüngste Pilot im Feld aber auch durch seine Ruhe: Anders als den restlichen Rookies, sind dem Italiener noch keine groben Fehler oder gar Unfälle unterlaufen.

Schickt sich der neue Kimi damit etwa an, dem alten Kimi auch noch den zweiten Beinamen abspenstig zu machen? Dieser lautet bekanntlich "Iceman" - doch bis es soweit ist, sei es noch ein ganz langer Weg, lacht Antonelli am Donnerstag in der Pressekonferenz vor dem Großen Preis von Bahrain, und gibt dazu die Anekdote zum Besten, wie er den kühlen Finnen einst selbst kennenlernte...

"Ich habe ihn getroffen als ich noch recht klein war, ich glaube es war 2018 am Rande des Grand Prix in Monza", erinnert sich Antonelli, der damals gerade erst zwölf Jahre alt geworden war: "Als ich ihn das erste Mal getroffen habe, habe ich ehrlich gesagt gleich verstanden, warum sie ihn den "Iceman" nennen. Ich weiß noch, dass ich super aufgeregt war, als ich zu ihm hin bin - und er hatte genau null Reaktion", grinst Antonelli heute darüber.

Kimi über Kimi: "So ein cooler Dude"

An seiner hohen Meinung über den Namensvetter - nach dem er übrigens nicht benannt ist! - habe das aber wenig geändert, ganz im Gegenteil: "Ich denke, er ist so ein cooler Dude. Ich hatte leider nie die Gelegenheit, mal wirklich eine richtige Unterhaltung mit ihm zu führen, aber das würde ich natürlich gerne mal machen in der Zukunft, definitiv", sagt Antonelli: "Es wäre sicher cool, auch, um ihn nach ein paar Ratschlägen zum Racing zu fragen, denn er hat so viel in diesem Sport gemacht."

Mercedes-Rookie Antonelli schnappte sich in Suzuka gleich zwei Rekorde

Mercedes-Rookie Antonelli schnappte sich in Suzuka gleich zwei Rekorde

Foto: LAT Images

Seine ersten Fußabdrücke in der Formel 1 hat mittlerweile aber auch der Italiener selbst hinterlassen, schnappte er sich zuletzt in Suzuka doch gleich zwei Rekorde von Weltmeister Max Verstappen: Antonelli krönte sich in Japan mit erst 18 Jahren, sieben Monaten und zwölf Tagen nicht nur zum jüngsten F1-Fahrer mit Führungskilometern, er ist auch der jüngste Grand-Prix-Pilot, dem jemals eine schnellste Rennrunde gelang:

Ein mehr als gutes Omen, bedenkt man doch, dass die letzten drei Piloten, denen das bereits innerhalb ihrer ersten drei Grand-Prix-Wochenenden gelang, im weiteren Verlauf ihrer Karriere alle irgendwann Weltmeister wurden: Jacques Villeneuve 1996 in Australien, Nico Rosberg 2006 in Bahrain und Lewis Hamilton 2007 in Malaysia.

Russell lobt Antonelli: "Großartigen Job gemacht"

Mercedes-Teamkollege George Russell macht sich mit Blick auf Antonelli jedenfalls nicht vor und weiß, dass da trotz des jungen Alters ein richtig Guter neben ihm sitzt: "Er hat einen großartigen Job gemacht - doch für mich war das eigentlich keine Überraschung. Ich habe gesehen, wie gut er bereits in all den Trainings war, mit welch beeindruckendem Lebenslauf er aus den Nachwuchsklassen kommt und wie er sich ins Team integriert hat", lobt Russell den Rookie.

Für einen jungen Stallgefährten freut er sich: "Es ist wirklich schön zu sehen, welch starke Rennen er bislang gezeigt hat. Für uns ist es natürlich hervorragend, zwei Autos zu haben, die bei jedem Rennen ganz vorne mitfahren", sagt Mercedes' Teamleader: "Das ist gut für die Meisterschaft und auch für die gegenseitige Weiterentwicklung. Also alles in allem wirklich erfreulich!"

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