Kimi Antonelli war "sehr wütend" über seinen schlechten Rennstart in Japan
Kimi Antonelli hat zwei der ersten drei Formel-1-Rennen in dieser Saison gewonnen, doch der Mercedes-Pilot hat noch ein Defizit: Der 19-Jährige verrät, woran er arbeitet
Kimi Antonelli weiß, dass er die Pause bis Miami nutzen muss
Foto: LAT Images
Mercedes-Youngster Kimi Antonelli zählt zu den Überraschungen dieser Saison. Zwar galten die Silberpfeile bereits vor dem Auftakt als Favoriten auf den WM-Titel, doch kaum jemand hätte prognostiziert, dass der 19-jährige Italiener zwei der ersten drei Rennen für sich entscheiden würde.
Damit sich diese Form auch nach der fünfwöchigen "Frühlingspause" fortsetzt, hat Antonelli einen klaren Plan entwickelt, um beim nächsten Rennen in Miami noch stärker aufzutreten. Denn der Mercedes-Pilot will seine Zeit "definitiv im Simulator für Rennstarts" nutzen.
"Ich werde bald das Lenkrad mit all meinen Einstellungen erhalten. Sagen wir, ich denke bereits darüber nach, wie ich an diesen Starts arbeiten kann, um mich zu verbessern." Denn genau hier lag bislang die größte Schwachstelle des 19-jährigen Italieners.
In den ersten drei Rennen sowie im Sprint in China verlor Antonelli in der ersten Rennrunde insgesamt 18 Positionen. "In Japan habe ich am Sonntag den Sieg nicht so genossen, wie ich es wollte, weil ich über den Start verärgert war", gibt der Italiener im Gespräch mit Sky zu.
Rennstart ist eine Schwäche von Kimi Antonelli
Kein Wunder: In Suzuka hatte sich Antonelli zwar die Poleposition gesichert, fiel in der ersten Runde jedoch auf den sechsten Rang zurück. Erst eine Safety-Car-Phase brachte ihn zurück an die Spitze. "Natürlich war mir bewusst, dass ich trotz dessen sehr viel Glück hatte."
"Ich war zufrieden damit, wie ich die Gelegenheit nutzen konnte, und auch mit dem Rennrhythmus", sagt der aktuelle WM-Spitzenreiter. "Aber ich war sehr wütend über den Start. Es war wirklich schockierend, so etwas bringt einen dazu, sich die Haare zu raufen. Ich arbeite bereits daran."
Wie nutzt der 19-Jährige die Zeit bis zum nächsten Rennen in Miami sonst noch? "Ich werde einen GP2-Test machen, dann einen Pirelli-Formel-1-Test und ein paar Tage Kartfahren", verrät Antonelli mit Blick auf den nachgeholten Pirelli-Test, der am 14. und 15. April auf dem Nürburgring stattfinden soll.
"Und vielleicht einen GT-Tag, wenn es möglich ist, aber das ist nicht sicher", ergänzt der Mercedes-Pilot, der die fünfwöchige Pause jedenfalls keineswegs zur Erholung im klassischen Sinne nutzen wird. "Es wird definitiv eine Pause sein, die auf Strecke, Simulator, Heimarbeit und Training fokussiert ist."
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