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Kimi Räikkönen: Blicke ohne Reue auf meine F1-Karriere zurück

Vor dem Eifel-Grand-Prix blickt Kimi Räikkönen auf seine Karriere zurück und verrät, was ihm sein 323. Start in der Formel 1, ein neuer Allzeitrekord, bedeutet

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Kimi Räikkönen: Blicke ohne Reue auf meine F1-Karriere zurück

Am kommenden Formel-1-Wochenende auf dem Nürburgring kann nicht nur Lewis Hamilton (Mercedes) einen weiteren Rekord einheimsen, indem er Michael Schumachers 91 Grand-Prix-Siege egalisiert. Auch Kimi Räikkönen steht ein Rekord bevor.

Der Alfa-Romeo-Pilot wird beim Grand Prix der Eifel seinen 323. Start in der Königsklasse absolvieren und damit die bisherige Höchstmarke von Rubens Barricchello brechen, nachdem er in Sotschi bereits mit ihm gleichgezogen war.

Auf die Frage, ob es ihm wichtig sei, einen solchen Platz in den Geschichtsbüchern der Formel 1 einzunehmen, sagt der Finne: "Nein, eigentlich nicht. Wenn mich jemand nach der Zahl fragen würde, habe ich keine Ahnung. Ich habe nie wirklich geschaut, wie viele Rennen ich schon gefahren bin oder wie viele andere schon gefahren sind."

Räikkönen: "Die meisten Rekorde werden gebrochen"

Im Gespräch mit 'Motorsport.com' erklärt Räikkönen, solche Leistungen seien etwas, das andere bewundern könnten. "Offensichtlich reden die Leute darüber, aber für mich macht das keinen Unterschied. Ich denke, die meisten Rekorde werden in Zukunft gebrochen werden. Ich bin nicht hier, weil ich 'so viele' Rennen fahren will. Solange es mir Spaß macht, mache ich es gerne", hält er fest.

In seiner nunmehr 18 Saisons währenden Karriere hat der 40-Jährige bisher 21 Siege feiern können und ist mit seinen Titelgewinn 2007 der letzte Weltmeister von Ferrari. Dass er seinen Traum vom WM-Triumph erreicht hat, sei rückblickend das Wichtigste.

"Ich wollte schon immer Meisterschaften gewinnen und natürlich will man mehr gewinnen. Wir waren ein paar Mal nah dran, aber aus vielen verschiedenen Gründen ist es nicht dazu gekommen. Aber so läuft das im Rennsport. Ich habe also keine schlechten Gefühle oder schlechte Erinnerungen oder so etwas."

In Formel-1-Pause 2010/11 kaum ein Rennen gesehen

"Ich bin glücklich, dass ich die Meisterschaft mit Ferrari gewonnen habe und dass ich seit vielen Jahren etwas tun kann, was mir Spaß macht, und ich genieße es immer noch", betont Räikkönen. Bezüglich seiner Zukunft in der Formel 1 über diese Saison hinaus hat er - zumindest offiziell - noch keine Entscheidung getroffen.

Kimi Räikkönen

Noch hat sich Räikkönen bezüglich seiner Formel-1-Zukunft nicht festgelegt

Foto: Motorsport Images

Sollte er den Helm irgendwann an den Nagel hängen, dann endgültig. 2010/11 kehrte er der Formel 1 schon einmal den Rücken und ging in der Rallye-WM an den Start. In dieser Zeit nahm Räikkönen kaum Notiz von der Königsklasse, wie er zugibt: "Ich schaute mir die Rennen an, wenn es zufällig im Fernsehen lief. Ich kam nach Monaco, aber aus einem ganz anderen Grund als wegen des Rennens."

"Ich glaube nicht, dass ich irgendwelche Autos live gesehen habe", erzählt der Finne weiter, "vielleicht die Formel 2 am Morgen, als ich aus der Bar zurückkam! Aber ich weiß es nicht." Nach einem Rücktritt wäre das wahrscheinlich auch jetzt nicht viel anders.

Nach Rücktritt zieht es Räikkönen nicht ins Paddock

Außer zum Spaß würde er nicht ins Paddock zurückkehren: "Ich werde nie Kommentator oder so etwas machen, das ist sicher. Aber meine Kinder interessieren sich für den Sport, und wenn sie eines Tages vor Ort sein wollen, dann sollten wir kommen. Ich für meinen Teil brauche es nicht. Ich versuche, andere Dinge als das zu genießen."

Piloten mit den meisten Grand-Prix-Starts in der Formel 1:

(Stand 7. Oktober 2020)

Rubens Barrichello (Brasilien) 322

Kimi Räikkönen (Finnland) 322

Fernando Alonso (Spanien) 311

Michael Schumacher (Deutschland) 306

Jenson Button (Großbritannien) 306

Felipe Massa (Brasilien) 269

Lewis Hamilton (Großbritannien) 260

Riccardo Patrese (Italien) 256

Jarno Trulli (Italien) 252

Sebastian Vettel (Deutschland) 250

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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