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Kimi Räikkönen: Das Mittelfeld ist "ein großes Mysterium"

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Kimi Räikkönen: Das Mittelfeld ist "ein großes Mysterium"
Autor:
Co-Autor: Scott Mitchell
02.03.2019, 11:53

Kimi Räikkönen wagt keine Prognose, wo Alfa Romeo nach den acht Testtagen stehen wird - Das steckt hinter seinem Einsatz als Sitzmechaniker

Alfa Romeo galt als Überraschung der ersten Testwoche und nach starken Zeiten als heißester Kandidat auf den Platz hinter den drei Topteams. Doch in der zweiten Woche war der ehemalige Sauber-Rennstall etwas unauffälliger unterwegs: Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi laneten im Wochenklassement nur auf den Plätzen 13 und 16.

"Für uns ist es unklar, wo wir stehen", sagt Räikkönen nach dem Testabschluss. Das Mittelfeld ist für ihn "ein großes Mysterium", wie er meint. Das heißt, dass es eng zugehen sollte und das genaue Kräfteverhältnis noch unklar ist. "Wir werden einfach unser Bestes geben und sehen, wo wir beim ersten Rennen stehen", so der Finne.

Alfa Romeo sei aber nach den acht Testtagen noch nicht zu 100 Prozent dort, wo man sein möchte. Vor allem aus dem weichen Reifen habe man nur schwer eine gute Rundenzeit holen können. "Es ist ein solides Paket, aber wir müssen noch ein paar Dinge verbessern", sagt Räikkönen, ist aber überzeugt davon, dass sein Team dennoch "einen guten Kampf liefern" kann.

Mut macht der Blick auf das vergangene Jahr, als Sauber das Schlusslicht zu bilden schien, sich aber im Laufe des Jahres deutlich steigern konnte. "Im vergangenen Jahr ging es gut voran, aber nichts ist garantiert", mahnt der "Iceman". Trotzdem sei die Stimmung im Team gut: "Es gibt nichts Negatives. Wir wollen uns verbessern, wie alle anderen auch. Und es gibt immer etwas zu verbessern."

In der vergangenen Woche sorgte der Ex-Weltmeister zudem mit einer kuriosen Aktion für Aufsehen. Auf Instagram zeigte sich Räikkönen, wie er selbst Hand an seinen eigenen Sitz anlegt. Was in der modernen Formel-1-Welt seltsam erscheint, ist für den Routinier aber völlig normal. Er erklärt die Hintergründe zu dieser Aktion.

Es seien einfach Modifikationen nach der Sitzanpassung gewesen. "Am Anfang fühlt es sich gut an, aber nach 100 Runden gibt es immer etwas, das drückt oder so. Das ist normal", sagt er. Doch warum lässt er das nicht einen seiner Mechaniker machen? "Es ist einfacher, das selbst zu machen, weil ich genau weiß, was richtig ist."

Mit Bildmaterial von LAT.

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