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Kimi Räikkönen: E-Sport und Simulator lassen den "Iceman" kalt

Kimi Räikkönen kann mit den virtuellen Rennen nicht viel anfangen und beschäftigt sich lieber mit seinen Kindern - Setzt der "Iceman" seine Karriere fort?

Norman Fischer

Bearbeitet: 20.04.2020, 11:25

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Während seine Kollegen derzeit ein Online-Rennen nach dem anderen fahren, lassen Kimi Räikkönen die virtuellen Grands Prix völlig kalt: "Da warte ich lieber, bis ich zurück auf eine echte Strecke kann", stellt der "Iceman" gegenüber 'Corriere della Serra' keine baldige Teilnahme an den virtuellen Rennen in Aussicht.

Ohnehin seien die Konsolen-Varianten nicht mit den echten Formel-1-Simulatoren zu vergleichen - und schon auf die hat der Alfa-Romeo-Pilot eigentlich keine große Lust. "Sagen wir es so: Nach Italien zu fliegen, nur um mich dann vor den Simulator zu setzen, war nicht der Grund, wieso ich mir den Job ausgesucht habe", sagt er.

Räikkönen verbringt seine Zeit derzeit lieber zuhause mit den Kindern, spielt mit ihnen draußen oder macht sonstige Handarbeiten. Die Diskussionen um eine Fortsetzung der Rennsaison verfolgt er zwar, doch ob die Rennen jetzt mit oder ohne Zuschauern ausgetragen werden, ist ihm recht egal: "Wir werden wieder anfangen, wenn die Formel 1 und die FIA entscheiden, dass es möglich ist, es sicher auszutragen", sagt er.

 

Große Fragezeichen drehen sich aber darum, ob Räikkönen seine Karriere auch über 2020 hinaus fortsetzen wird. Der Vertrag mit Alfa Romeo läuft am Ende des Jahres aus und noch ist unklar, inwiefern die Saison überhaupt über die Bühne gehen kann. Hängt der "Iceman" daher noch ein Jahr dran?

"Solange ich Spaß habe und motiviert bin", antwortet er auf die Frage, wie lange er noch Formel 1 fahren wird. Nach einem Karriereende hört es sich nicht an: "Ich fühle mich jetzt motivierter als je zuvor."

Mit Bildmaterial von LAT.

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