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Familienvater Kimi Räikkönen: Das Racing kommt zuerst!

Ältester Fahrer im Feld, zweifacher Familienvater, zum 2. Mal verheiratet – und trotzdem kommt die Formel 1 für Kimi Räikkönen an erster Stelle.

Christian Nimmervoll

Bearbeitet: 26.08.2017, 07:35

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Kimi Raikkonen, Ferrari SF70H

FIA-Pressekonferenz: Kimi Raikkonen, Ferrari

Kimi Raikkonen, Ferrari SF70H

Kimi Räikkönen mit Sohn Robin und Freundin Minttu Virtanen

Kimi Raikkonen, Ferrari SF70H

1. Sebastian Vettel, Ferrari; 2. Kimi Raikkonen, Ferrari

Sebastian Vettel, Ferrari SF70H, Kimi Raikkonen, Ferrari SF70H

Mit 37 Jahren ist der Finne der älteste Fahrer im aktuellen Starterfeld der Formel 1. Insofern kam es ein wenig überraschend, dass er seinen Ferrari-Vertrag um eine weitere Saison bis Ende 2018 verlängert hat. Zumal sich Konzernchef Sergio Marchionne in den vergangenen Monaten nicht immer positiv über Räikkönens Leistungen geäußert hat.

Räikkönen hat das Alter, ist inzwischen zweifacher Familienvater und mit Minttu Virtanen zum 2. Mal verheiratet. Trotzdem sind seine Prioritäten klar: "Das Racing kommt zuerst, alles andere danach", hält er vor dem Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps fest. "Und solange das Racing der bestimmende Teil meines Lebens ist, ordne ich die anderen Teile unter."

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"Ich wollte bleiben", sagt er. "Und ich bin sehr glücklich, dass das Team das Gleiche wollte. Jetzt müssen wir zumindest mal eine Zeit lang nicht immer die gleichen Fragen beantworten. Du wirst deswegen nicht plötzlich schneller."

"Für mich, für das Team entspannt sich jetzt hoffentlich die Sache mit der ständigen Fragerei. Aber das macht dich nicht schneller oder langsamer. Über solche Dinge sollte man sich eh nicht den Kopf zerbrechen."

Sehr willkommen ist Räikkönens Vertragsverlängerung bei Sebastian Vettel, dessen Verbleib bei Ferrari von Insidern nun ebenfalls als wahrscheinlich eingeschätzt wird: "Über Kimis Talent oder Speed gibt es keine Diskussion", sagt der Deutsche lobend.

"Es ist schön, dass das Team seine Arbeit wertschätzt, auch die hinter den Kulissen. Mit Kimi ist einfach arbeiten, er ist nicht kompliziert. Und wir passen gut zusammen. Daher freut es mich, dass wir so weitermachen."

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