Kimi Räikkönen: Frühe Trainings in Abu Dhabi sind "Zeitverschwendung"

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Kimi Räikkönen: Frühe Trainings in Abu Dhabi sind
Valentin Khorounzhiy
Autor: Valentin Khorounzhiy
27.11.2016, 09:38

Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen findet, dass die Freien Trainings, die in Abu Dhabi bei Tageslicht ausgetragen werden, "Zeitverschwendung" seien, das die Bedingungen im Qualifying und Rennen total anders sind.

Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H
Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H
Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H
Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H
Sebastian Vettel, Scuderia Ferrari
Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H
Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H
Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H

Die Freien Trainings 1 und 3 finden bei Sonnenschein in der Mittagshitze statt, während das Qualifying und das Rennen erst um 17:00 Uhr gestartet werden, wenn es bereits anfängt zu dämmern und kühler wird.

Genau das sei der Grund dafür, dass man nicht das Maximum aus dem Qualifying herausholen konnte, sagte Räikkönens Teamkollege Sebastian Vettel. "Wir waren wahrscheinlich etwas zu aggressiv bei dem Versuch, die Bedingungen am Abend einzuschätzen und sind etwas hängengeblieben. Es war schwierig. Gegen Ende wurde es etwas besser, schade, dass das Qualifying nicht länger dauerte."

"Der Unterschied zwischen dem Nachmittag und dem Abend ist ziemlich groß. Die Sonne geht unter und die Streckentemperatur fällt. Ich denke, alle tun das Gleiche und wir sind wohl etwas zu weit gegangen."

Kimi Räikkönen glaubte nicht, dass Ferrari einen Fehler gemacht habe. "Wir wissen das aus den früheren Jahren. Es kommt offensichtlich auf das Wetter an. Wenn es tagsüber sehr heiß ist oder nicht so heiß... Die Trainings am Tag sind ein bisschen Zeitverschwendung.

"Wir müssen wissen, was am Abend passiert, mit dem Auto arbeiten, die richtigen Entscheidungen treffen, damit es richtig arbeitet, wenn es darauf ankommt – und nicht am Tag, wenn es heiß ist."

"Ich habe während des 3. Freien Trainings an meinem Auto kaum etwas geändert. Ich wusste, dass es zu dieser Tageszeit nicht ideal war, aber ich wusste, wo es sich verbessern würde", erklärte er. "Wir haben das Auto ziemlich gleich gelassen."

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