Kimi Räikkönen: Teamfunk ist ein guter Service für die Fans

Kimi Räikkönen sieht nicht, weshalb die Formel 1 den Teamfunk unterbinden sollte und widerspricht damit Fernando Alonso.

Letzterer hatte beim Großen Preis von Japan für Aufregung gesorgt, als er sich via Funk über die Qualität seines Honda-Motors ausließ und die Vorstellung McLarens beim Honda-Heimrennen als „peinlich“ beschrieb.

Anschließend ruderte Alonso jedoch zurück und verlieh seinem Wunsch Ausdruck, dass der Funkverkehr zwischen Fahrer und Team künftig nicht mehr öffentlich gemacht werde.

„Was da gesprochen wird, sollte zwischen dir und dem Team bleiben“, meint Alonso vor dem Großen Preis von Russland.

Räikkönen: Offener Teamfunk ist ein Muss

Doch Räikkönen findet nicht, dass den Fans der Funkverkehr vorenthalten werden sollte.

„Ich denke, es ist eine gute Sache für die Zuschauer am TV. Das macht es interessanter für sie, wenn sie hören, was vor sich geht“, sagt Räikkönen.

Er selbst hatte beim Formel-1-Finale 2012 in Abu Dhabi für große Erheiterung gesorgt, als ihn das Team über Funk mit Fahrtipps überschüttete. Räikkönen damals: „Lasst mich in Frieden! Ich weiß schon, was ich tue!“ Und er siegte.

„Wir alle wissen ja, wie der Funk funktioniert“, fügt Räikkönen hinzu. „Wenn wir etwas nicht nach außen dringen lassen wollen, dann können wir das auch so handhaben.“

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Rennserien Formel 1
Fahrer Kimi Räikkönen , Fernando Alonso
Teams Ferrari , McLaren
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