Kimi Räikkönen wie er leibt und lebt: "Meistens" keine Lust ...

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Kimi Räikkönen wie er leibt und lebt:
Autor: Christian Nimmervoll
Co-Autor: Roberto Chinchero
26.10.2018, 12:35

"Schon oft! Meistens eigentlich": Kimi Räikkönens Antwort auf die Frage, ob er schon mal keine Lust darauf hatte, zum nächsten Formel-1-Rennen zu reisen

Es ist selten, dass Kimi Räikkönen Interviews gibt. Noch seltener nimmt er sich dann auch wirklich Zeit, die Fragen ausführlich zu beantworten. Für 'Motorsport.com' hat er sich am Rande des Grand Prix der USA in Austin, Texas, aber die Zeit genommen. Und wir haben den "Iceman" zwar nett und entspannt, aber gleichzeitig auch so gleichgültig, wie man ihn eben kennt, erlebt.

So beantwortet er zum Beispiel die Frage, ob es schon mal vorgekommen ist, dass er keine Lust hatte, zum nächsten Rennen zu fliegen, erfrischend ehrlich, wenn er sagt: "Schon oft! Meistens eigentlich." Grund dafür ist aber nicht, dass er keinen Spaß am Rennfahren mehr hat. Den hat er nämlich auch mit 39 unverändert. Aber: "Ich hasse die Reiserei", murmelt er.

"Wenn ich von zu Hause aus mit dem Auto zum Rennen fahren kann, ist mir das viel lieber. Ich bin kein Fan davon, so viel Zeit im Flieger und auf Flughäfen zu verbringen. Das tut mir richtig weh. Da sind mir die Rennen in Europa mit kurzen Wegen viel lieber. Außerhalb Europas habe ich ehrlich gesagt meistens keine Lust."

Ein Formel-1-Fahrer verbringt im Jahr geschätzt 600 Stunden in der Luft. Auch ein Argument, das für den Wechsel zu Sauber spricht: Von seinem Haus in Baar fährt er derzeit sechs Stunden in die Ferrari-Fabrik in Maranello. Die Sauber-Fabrik in Hinwil liegt im Vergleich dazu mit weniger als einer Autostunde praktisch vor der Haustür.

"Ich könnte ja auch zu Hause bleiben", sagt der Familienvater. "Aber ich mag das Rennfahren. Der ganze Rest, die Reiserei, das ist nicht meins. Macht keinen Spaß. Aber es gibt keine Sache im Leben, die nicht auch irgendwo einen Nachteil hat."

Das komplette Interview mit Kimi Räikkönen gibt's am Sonntagmorgen auf unseren Schwesterportalen 'Motorsport-Total.com' und 'Formel1.de' nachzulesen.

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