King: Manors Formel-1-Ausstieg war nur schwierig zu akzeptieren

Der Ausstieg von Manor aus der Formel 1 hat die Träume des Entwicklungsfahrers Jordan King zum Platzen gebracht. Zudem sei der Rückzug, auch auf einer persönlichen Ebene schwierig zu verkraften gewesen.

Im Jahr 2015 schloss sich King Manor an und testete die Fahrzeuge des Formel-1-Teams. In Austin und Abu Dhabi fuhr er im Jahr 2016 sogar jeweils das 1. Freie Training. Bevor das Team sein Aus verkündete, war King mit einem Cockpit für die Saison 2017 in Verbindung gebracht worden.

"Das Team hat im vergangenen Jahr ein solides Auto gehabt", sagte der Brite gegenüber Motorsport.com. "Während des Jahres haben wir viele Tests gemacht und das Fahrzeug stets weiterentwickelt."

"Auf einigen Strecken hat Manor gezeigt, dass es schnell sein kann. Das Team hat seine Punkte gesammelt, weil es ein gutes Tempo drauf hatte."

"Das Auto war das Beste, was Manor jemals gebaut hat. Es hat aber noch mehr Energie in das Auto für die kommende Saison gesteckt. Ich habe mich sehr auf die Entwicklungen für das Jahr 2017 gefreut. Leider ist es nie dazu gekommen."

Auf die Frage, ob der Manor-Ausstieg die Chancen auf ein Formel-1-Cockpit reduziert hätte, antwortete King: "Ja, kurzfristig auf jeden Fall. Für die Formel 1 ist es generell ein Rückschlag, denn das Feld wird um 10 Prozent kleiner. Das ist natürlich nicht toll."

"Für junge Fahrer wie mich wird es deutlich schwieriger, wenn die Größe des Feldes reduziert wird."

Persönlicher Bezug zu Manor

King, der im Jahr 2017 zum 3. Mal in Folge in der GP2-Serie starten wird, fand den Zusammenbruch von Manor sehr unangenehm, weil er bereits zu Beginn des Jahrzehnts eng mit dem Team zusammengearbeitet hat.

Bildergalerie: Alle Fotos von Jordan King

"Ich kenne die Jungs von Manor nun seit 7 Jahren. Für mich persönlich ist das Aus wirklich schwierig zu verkraften. Zudem war es die beste Chance, die ich hatte, um in die Formel 1 zu gelangen."

"Ich muss neue Beziehungen in der Formel 1 herstellen. Es ist zum Glück eine kleine Welt, in der Jeder jeden kennt. Wenn ich mich vernünftig anstelle, sollte das kein Problem werden."

 

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