Knalleffekt: Auch Russland will Grid-Girl-Verbot verweigern!

Nach Monaco plant nun auch Russland, trotz des Liberty-Verbots weiterhin Girls durch den Formel-1-Paddock zu schicken: "Werden an dieser Tradition festhalten"

Einen Tag vor der Präsentation eines Reformkonzepts für die Formel 1 durch Liberty Media bläst dem Rechteinhaber von Seiten der Grand-Prix-Veranstalter erstmals ein frostiger Wind entgegen. Anlass für die Spannungen zwischen Liberty und den Veranstaltern ist aber nicht etwa ein komplexes Thema wie der Sound oder die Kosten, sondern es geht dabei um eine vermeintliche Banalität wie die Grid-Girls.

Nachdem bereits Michel Boeri vom Grand Prix von Monaco angekündigt hat, dass er Libertys neue Regel eines Girl-Verbots für seinen Event nicht einzuhalten gedenkt, regt sich nun auch in Russland Widerstand.

Es sei "nicht richtig", Grid-Kids anstelle der hübschen Frauen in die Startaufstellung zu schicken, so Dmitri Kosak, Chef des Organisationskomitees des Grand Prix von Russland und gleichzeitig Vize-Ministerpräsident der russischen Regierung: "Wir müssen da schon erwachsen sein", fordert er.

Und "erwachsen" bedeutet in seinen Augen: "Girls präsentieren in allen Motorsportserien die Autos. Das sieht attraktiv aus und passt gut zusammen. Wenn wir uns da einigen können, werden wir an dieser Tradition festhalten. Denn unsere russischen Girls sind die schönsten der Welt!"

Liberty hatte im Januar mit dem Verbot der Grid-Girls für gespaltene Meinungen in der Formel-1-Fancommunity gesorgt. Und erst dieser Tage wurde bekannt, dass letztendlich die Ehefrau eines Liberty-Managers maßgeblich dafür verantwortlich gewesen sein soll ...

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Tags dmitri kosak, grid-girls, russland, sotschi