Kommt Perez? Williams-Fahrer Russell ist "nicht besorgt"

Williams-Fahrer George Russell gibt nichts auf die aktuellen Spekulationen, Sergio Perez könnte ihn dank Sponsorengeldern um sein Formel-1-Cockpit bringen

Kommt Perez? Williams-Fahrer Russell ist "nicht besorgt"

"Ich habe einen Vertrag für nächstes Jahr", sagt George Russell. Und damit ist der Fall für ihn erledigt. Eigentlich. Denn absolute Gewissheit hat der britische Formel-1-Fahrer nicht. Zumal aktuelle Gerüchte den Mexikaner Sergio Perez mit Williams in Verbindung bringen, wo Perez dank seiner Sponsorengelder landen und Russell aus dem Cockpit verdrängen könnte.

Davon aber will Russell vor dem Portugal-Grand-Prix in Portimao nichts wissen. Er pocht auf seine gültige Vereinbarung mit Williams und sagt: "Ich bin nicht besorgt. Ich werde nächstes Jahr für Williams fahren."

Daran würden auch die neuen Besitzverhältnisse im Team nichts ändern, meint Russell. "Ich habe mit den neuen Eigentümern noch nicht darüber gesprochen, weil es von meiner Seite her keine Bedenken gibt. Sie sind aber alle hier am Wochenende. Ich bin mir sicher, dann lässt sich das klären."

Mercedes als Rückendeckung für Russell

Und im Zweifel weiß Russell als Mercedes-Junior natürlich die Sternmarke auf seiner Seite. "Ich stehe wöchentlich in Kontakt mit den Leuten bei Mercedes. Ich darf mich glücklich schätzen, auf ihre Unterstützung bauen zu können", erklärt er. "Langfristig befinde ich mich in einer großartigen Position."

 

"Hier und jetzt", so sagt Russell weiter, "gibt es keinen Grund, besorgt zu sein. Und wenn es so weit kommen sollte, dann werden wir miteinander sprechen."

Er habe grundsätzlich Verständnis für Gerüchte dieser Art. Es gäbe schließlich mehr Fahrer als verfügbare Cockpits. "Da kommt es ganz natürlich zu Spekulationen", meint Russell. "In der Formel 1 gibt es halt leider nicht genug Platz für all diejenigen, die einen Platz verdient hätten."

So äußert sich Perez zur Situation

Und einer ohne Platz, das ist gerade Perez, der nun mit Williams in Verbindung gebracht wird. Er selbst aber schweigt sich dazu aus: "Noch ist nichts unterschrieben. Daher kann ich auch nichts weiter sagen. Und ich will meine Verhandlungen auch vertraulich halten."

"Ich denke, man muss respektvoll mit allen Teams umgehen, mit denen wir sprechen", sagt Perez, und er verwendet bewusst den Plural. Darauf angesprochen meint er: "Es gibt nicht viele Teams [mit freien Cockpits], sondern nur noch wenige. Und es gibt sehr wenige, die ein gutes Projekt haben, etwas, wo ich meinen Platz finden könnte."

So oder so: Er gehe davon aus, "schon ziemlich bald" Details über seine sportliche Zukunft sagen zu können. "Es wäre aber nicht sinnvoll, jetzt schon etwas zu verraten", sagt Perez. "Es bringt nichts, das jetzt zu diskutieren."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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